Spielplan

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Unsere Regieteams

Spielzeit 2016-2017

Regie

Bettina Bruinier
studierte Opern- und Schauspielregie an der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München. Nach Assistenzen am Staatstheater Kassel und am Deutschen Theater Berlin ist sie seit 2005 als freie Regisseurin tätig. Sie realisierte sowohl Stückentwicklungen als auch Uraufführungen, Romanadaptionen, psychologische Dramen sowie klassische Stoffe in Heidelberg, Dresden, Jena, München, Nürnberg, Berlin und Karlsruhe. 2008 erhielt sie beim Festival „Radikal Jung“ den Publikumspreis für die Umsetzung von Juli Zehs Roman „Schilf“. 2009 bis 2011 war sie Hausregisseurin am Schauspiel Frankfurt. Bettina Bruinier ist zudem als Opernregisseurin in Dresden und Weimar tätig. Ab 2017-2018 ist sie Schauspieldirektorin am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken. An den Vereinigten Bühnen Bozen inszenierte sie bislang „Das weite Land“, „Das Ballhaus – Tanz durch ein Jahrhundert“ und in der Spielzeit 2014-2015 „Anatevka“.
Regie für „Geächtet


Agnese Cornelio
geboren in Bologna, studierte Regie in Rom, Berlin, Antwerpen und Film in Amsterdam. Inszenierungen u.a für das Theater Basel, die Münchner Kammerspiele, das Bayrische Staatsschauspiel, Schauspielhaus Bochum und Teatro Nuovo di Napoli sowie das VIE Festival Modena, Het Theaterfestival Antwerpen und das International Film Festival Rotterdam. An den Vereinigten Bühnen Bozen inszenierte sie 2012 „Dorian Gray“ von Oscar Wilde.
Regie für „Oh, wie schön ist Panama


Maya Fanke
ist freie Regisseurin und Autorin. Zahlreiche Inszenierungen u.a. in Berlin, Innsbruck, Hamburg, Salzburg, Dresden, Nürnberg und Paderborn. Für ihre Theaterproduktionen wurde sie mit zahlreichen Einladungen zu Theaterfestivals und Preisen ausgezeichnet. 2008 wurde ihre (mit Doris Happl entwickelte) Dramatisierung des Romans „Tannöd“ von Andrea Maria Schenkel am Tiroler Landestheater uraufgeführt. Ihre Inszenierung der Deutschen Erstauffühung von „Tannöd“ am Stadttheater Fürth erhielt 2010 den ersten Preis der INTHEGA als beste Schauspielproduktion. 2012 erhielt sie für ihre Inszenierung des Stücks „Das weiße Zimmer“ von Andreas Sauter am Huajuyuan-Theater in Qingdao den „Goldenen Löwen“, die höchste Auszeichnung für Theater in China. Neben ihrer Tätigkeit als Regisseurin übernahm sie zudem Lehraufträge an der Universität der Künste Berlin sowie an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock. Fanke inszenierte an den Vereinigten Bühnen Bozen in der Spielzeit 2014-15 das Stück „Die Wahrheit“.
Regie für „Pension Schöller


Rudolf Frey
arbeitet als Regisseur für Schauspiel und Musiktheater. Er inszenierte zuletzt u.a. „Maria Stuarda“ (Welsh National Opera), „Nabucco“ (Staatsoper Stuttgart) sowie „Le petit Faust“ (Gärtnerplatztheater München). 2013 erhielt er den Kurt-Hübner-Regiepreis der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste. Wiederholt arbeitete er am Schauspielhaus Salzburg (zuletzt „Ungeduld des Herzens“), Südthüringischen Staatstheater Meiningen (u.a. „Nora“ und „Der Rosenkavalier“), Schauspielhaus Wien, Salzburger Landestheater, Stadttheater Klagenfurt. Am Burgtheater Wien wurde er mit „Wandlungen einer Ehe“ im Kasino am Schwarzenbergplatz betraut. Weitere Regiearbeiten führten ihn u.a. nach Coburg, Oldenburg, Heidelberg und Eisenach. Gastspiele seiner Arbeiten wurden bei diversen Festivals (Savonlinna, Finnland) und an internationalen Häusern (Royal Opera House Muscat, Oman) gezeigt. An den Vereinigten Bühnen Bozen inszenierte er 2015-2016 „Der Revisor“.
Regie für „West Side Story


Thomas Gratzer
arbeitete in den 1980er Jahren als Schauspieler u.a. am Volkstheater Wien, Ensemble Theater, Theater in der Josefstadt, Theater an der Wien sowie für Film und TV. 1989 Gründung der berüchtigten Satire-Gruppe „Habsburg Recycling“. Es folgten erfolgreiche und höchst umstrittene Produktionen u.a. „Überlebenskünstler – Dr. Helmut Zilk im Gespräch mit Adolf Hitler“, eine Produktion die seit 19 Jahren auf den Spielplänen zu finden und im Rabenhof Theater nach wie vor ausverkauft ist. 1995 arbeitete er erstmals am Rabenhof Theater als Autor und Regisseur und brachte das Kammermusical „Cigarettes in Vienna“ in Koproduktion mit dem Theater in der Josefstadt zur Uraufführung. Arbeiten als Autor und Regisseur am Theater der Jugend, an der Volksoper Wien, diverse Kabarett- und Theaterprogramme. Weitere Produktionen: „Pogrom – Der Wirtschaftsthriller“ (1999, Konzept/Regie) mit Erwin Steinhauer, Herbert Föttinger u.a. 2000 Mitinitiator der Aktion „Hitler am Opernball“ gemeinsam mit Hubsi Kramar. 2002 Eröffnungspremiere mit „Österreichs größte Entertainer“ im Rabenhof Theater als Autor und Regisseur gemeinsam mit Helmuth Schödel.
2003 Übernahme des Rabenhof Theaters als Gesamtleiter. Als bestes Off-Theater erhielt das Rabenhof Theater 2005 den Nestroy Preis. Idee und Entwicklung zahlreicher Produktionen, u.a. „Bye-Bye, Österreich! Die Rabenhof-Haderer-maschek.-Puppenshow“, „Hafen Wien“ und „Sonny Boys“. Entwicklung und Regie des „outstanding artist awards“ und des Österreichischen Kunstpreises im Auftrag der Republik Österreich. Diverse TV-Aufzeichnungen, Gastspieleinladungen von Rabenhof-Produktionen im In- und Ausland sowie nationale und internationale Preise und Nominierungen für Künstler und Produktionen des Rabenhof Theaters.
Regie für „Kottan ermittelt


Philipp Jescheck
Studium der Theaterwissenschaften und Psychologie. Hausregisseur am Münchner Volkstheater. Seit 2009 freier Regisseur u.a. am Tiroler Landestheater, Stadttheater Kassel und Theater Ulm, wo er 2014 seine erste Opernregie übernahm. An den Vereinigten Bühnen Bozen inszenierte er zuletzt „Werther“ nach dem Roman von Johann Wolfgang von Goethe und „Der Weibsteufel“ von Karl Schönherr.
Regie für „Die Räuber


Alexander Kratzer
Lebt als Regisseur und Autor in Innsbruck und Bozen. Engagements am Theater Phönix Linz, Tiroler Landestheater Innsbruck, Schauspielhaus Salzburg, Theater des Kindes Linz, Stadttheater Bruneck, Theater an der Effingerstrasse Bern, Theater Baden Baden. Bei den VBB inszenierte er zuletzt „Option.Spuren der Erinnerung“ sowie „Michael Kohlhaas“ nach Heinrich von Kleist.
Regie für „antimortina


Christian Mair
Ausbildung am Stadttheater Bruneck, anschließend bekam der Südtiroler Regisseur ein Stipendium für das Nationaltheater Mannheim und das Staatstheater Stuttgart. Inszenierungen in Österreich, Deutschland, Polen, Bosnien und Südtirol. 2014-2015 inszenierte er an den Vereinigten Bühnen Bozen „Punk Rock“ und richtete die szenischen Lesungen für die „Bozner Autorentage 2015“ ein.
Regie für „Ghetto Deluxe - Project Bz


Carina Riedl
geboren in Vöcklabruck/Oberösterreich. Studium der Theater-, Film- und Medienwissenschaft sowie Kunstgeschichte an der Universität Wien. Zwischen 2007 und 2010 Regieassistentin am Burgtheater Wien. Jurorin beim Autorenprojekt „stück/für/stück“ am Schauspielhaus Wien. Inszenierungen u.a. am Burgtheater Wien, Volkstheater Wien, Schauspielhaus Wien, Schauspielhaus Graz, bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen, am Badischen Staatstheater Karlsruhe, Theater Lübeck und Landestheater Tübingen. Einladungen zum Heidelberger Stückemarkt 2012 und zu den Mülheimer Theatertagen 2016. An den Vereinigten Bühnen Bozen inszenierte sie die Stücke „Illegal“, „Geschichten aus dem Wiener Wald“ und „Noch ist Polen nicht verloren“.
Regie für „Immer noch Sturm

Bühne

Luis Graninger
Der gebürtige Innsbrucker kam nach seiner Ausbildung zum Grafiker über Plakatentwürfe fürs Theater zu ersten Bühnenbildarbeiten. 1993 folgte der Umstieg zur ausschließlichen Theaterarbeit. Heute lebt er mit seiner Familie in München und arbeitet als Bühnen- und Kostümbildner für Schauspiel, Oper und Musical hauptsächlich in Deutschland, Österreich und Südtirol. An den Vereinigten Bühnen Bozen entwarf er bereits die Bühne zu „Der Koffer“, „Option. Spuren der Erinnerung“, „Michael Kohlhaas“ sowie in der letzten Spielzeit zu „Oh, wie schön ist Panama“, „Glorious!“ und „Bombenjahre“.
Bühne für „Oh, wie schön ist Panama“, Pension Schöller und Ghetto deluxe - Project Bz


Ayse Gülsüm Özel
geboren in Istanbul, studierte Bühnen- und Kostümbild an der Kunsthochschule Berlin Weißensee. Neben Assistenzen an verschiedenen Theatern realisierte sie Ausstattungen für Kurzfilme. Der Kinofilm „Eye Am“, für den sie Szenografie und Kostümbild entwarf, wurde mehrfach preisgekrönt, außerdem wurde der Stop-Motion Film „Der Kübelreiter“ unter ihrer Regie mehrfach nominiert. Austattungen fürs Theater u.a. mit den Regisseuren Eike Hannemann, Christoph Mehler, Tuğsal Moğul und Stefan Otteni. „Ich will alles!“ (Regie: Kathleen Draeger) wurde für die Bayerischen Theatertage 2015 vorgeschlagen. Ayşe Özel und Peter Scior wurden mit „Töt’ erst sein Weib“ (Staatstheater Nürnberg) von der Zeitschrift „Die Deutschen Bühne“ für das beste Bühnenbild 2016 nominiert. Ayşe Gülsüm Özel arbeitet das erste Mal an den Vereinigten Bühnen Bozen.
Bühne für „Geächtet


Michele Lorenzini
Michele Lorenzini studierte freie Kunst und Bühnenbild an der Kunstakademie „Accademia di Brera“ in Mailand. Nach zwei Jahren Aufenthalt in Barcelona und einem Austauschsemester an der Kunstakademie München arbeitete er von 2000-2004 als Bühnenbildassistent u.a. am Staatstheater Stuttgart, Residenztheater München, Prinzregententheater München, Gärtnerplatztheater München sowie am Theater Freiburg. Seit 2004 arbeitet er als freischaffender Bühnen- und Kostümbildner und realisiert Theater- und Kunstworkshops für Kinder und Jugendliche u.a. in Hall in Tirol, der internationalen Schule Doppiomondo und an der Europäischen Schule in München. Engagements führten ihn u.a. an das Badische Staatstheater Karlsruhe, das Theater Freiburg, das Stadttheater Bremerhaven und das Stadttheater Gießen. An den Vereinigten Bühnen Bozen entwarf er in der Spielzeit 2015-2016 die Bühne für „Der Weibsteufel“.
Bühne für „Die Räuber


Vincent Mesnaritsch
geboren in Graz, studierte Szenografie an der Akademie der bildenden Künste Wien. Er assistiere u.a. bei Martin Zehetgruber, Annette Murschetz und Bernhard Kleber. Als Bühnenbildner arbeitete er u.a. mit Rudolf Frey, Michael Höppner, Esther Muschol, Michael Schachermaier, Abdullah Kenan Karaça und Thomas Birkmeir an verschiedenen Spielstätten des Burgtheaters Wien, am Stadttheater Klagenfurt, Theater Ulm, Alten Schauspielhaus Stuttgart, Theater der Jugend, Schauspielhaus Wien und an der Biennale München. Seine mit Falko Herold gemeinsam entwickelte mobile Karaoke-Installation wurde von der Stadt Wien im Rahmen eines Wettbewerbs ausgewählt und zur Aufführung gebracht. Aktuell zu sehen sind „Medea“ am Münchner Volkstheater (Regie: Abdullah Kenan Karaça), „Ungeduld des Herzens“ am Schauspielhaus Salzburg (Regie: Rudolf Frey) sowie das Musiktheater „iScreen,YouScream!“ (Komposition: Brigitta Muntendorf) beim SPOR-Festival Dänemark. Vincent Mesnaritsch lebt als freischaffender Bühnenbildner und Maler in Wien. 2016 entwarf er an den Vereinigten Bühnen Bozen die Bühne zu „Der Revisor“.
Bühne für „West Side Story


Kostüme

Katia Bottegal
Die Südtirolerin hat ihre Ausbildung in Florenz absolviert. Schon während ihres Studiums absolvierte sie mehrere Praktika, u.a. am OperaFestival Firenze und am Stadttheater Bruneck. Seit 2013 arbeitet sie als Kostümbildnerin, Kostümassistentin und Kostümschneiderin am Stadttheater Bruneck, dem Theater in der Altstadt Meran, den Freilichtspielen Lana und den Rittner Sommerspielen. Engagements führten sie auch nach Liechtenstein ans Daburu Tanztheater, an das Burgtheater Wien und an das Theater Basel. Katia Bottegal entwarf an den Vereinigten Bühnen Bozen in der Spielzeit 2015-2016 die Kostüme für „Der Weibsteufel“.
Kostüme für „Die Räuber


Alexia Engl
geboren in Innsbruck, Studien in Innsbruck und Lyon (F). Von 2000 bis 2004 arbeitete sie als Ausstattungsassistentin am Tiroler Landestheater Innsbruck. Seit 2004 ist sie freie Bühnen- und Kostümbildnerin und Dozentin. 2009 nahm sie als Stipendiatin durch das Österreichische Bundesministerium am Internationalen Forum Theatertreffen Berlin teil. Sie ist Mitglied des Innsbrucker Theater praesent und unlängst Mutter einer Tochter geworden. An den Vereinigten Bühnen Bozen gestaltete sie die Kostüme für die Produktion „Option. Spuren der Erinnerung“ (Regie: Alexander Kratzer).
Kostüme für „Oh, wie schön ist Panama


Elke Gattinger
absolvierte ihre Ausbildung an der Modeschule Ebensee und Modeschule Herbststraße.
Anschließend assistierte sie am Burgtheater Wien und ist seit 2008 freiberufliche Kostümbildnerin. Zuletzt arbeitete sie u.a. am Next Liberty in Graz („Peter Pan“, Regie: Peter Raffalt), Schauspielhaus Salzburg („Biedermann und die Brandstifter“, Regie: Peter Raffalt und am Theater Phönix in Linz („Charleys Tante und die Macht des Geldes“, Regie: Harald Gebhartl). Mit Rudolf Frey arbeitete sie bereits öfters zusammen, u.a. für „Der Rosenkavalier“ am Meininger Staatstheater, „Geschichten aus dem Wiener Wald“ und „Ungeduld des Herzens“ am Schauspielhaus Salzburg und für die „Geistreiche Komödie“ am Stadttheater Klagenfurt. An den Vereinigten Bühnen Bozen entwarf sie 2015-2016 die Kostüme für „Der Revisor“.
Kostüme für „West Side Story


Isabel Graf
studierte „Visuelle Kommunikation“ an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach bei Prof. Rosalie und Bühnen- und Kostümbild bei Prof. Herbert Kapplmüller am Mozarteum Salzburg. Ihre erste Arbeit, die Videoinstallation „Grenze im Fluss“, entstand 1998 im Rahmen der steirischen Landesausstellung. Isabel Graf war als Ausstattungsassistentin an den Bühnen Graz sowie am Teatro Verdi in Triest tätig. 2003 entstand ihr Animationsfilm „Nachtflug“ im Rahmen des Ingeborg-Bachmann-Symposiums in Salzburg. Seit 2004 arbeitet Isabel Graf als freischaffende Bühnen- und Kostümbildnerin, u.a. für die Oper Graz, das Landestheater Salzburg und das Schauspielhaus Salzburg, das Pfalztheater Kaiserslautern, die Tiroler Volksschauspiele Telfs, das Théatre des Capucins Luxemburg und das Tiroler Landestheater. Sie schuf Ausstattungen für Opern, Operetten, Schauspiele sowie Kinder- und Jugendtheater. Isabel Graf lebt in Wien und Regensburg.
Kostüme für Pension Schöller


Cornelia Kraske
geboren in Cottbus, war nach ihrem Modedesign-Studium in Berlin als Designerin für ein Berliner Unternehmen tätig. Ihre ersten Theatererfahrungen sammelte sie an der Volksbühne Berlin und als Kostümbildnerin für freie Berliner Theatergruppen. Von 1998-2002 folgte eine Kostümassistenz am Staatstheater Nürnberg. Seither ist sie freischaffend tätig und entwarf über 100 Kostümbilder für Sprech- und Musiktheater, u.a. an Theatern in Oldenburg, Heilbronn, Erlangen, Wien, Linz, Salzburg, Karlsruhe, Graz und Nürnberg. Seit 2001 arbeitet Cornelia Kraske regelmäßig mit Georg Schmiedleitner und Petra Luisa Meyer zusammen. 2005 erhielt „Hunt oder ‚Der totale Februar‘“ am THEATER HAUSRUCK (Regie: Georg Schmiedleitner) den Nestroy-Preis für die beste regionale Initiative und den Bühnenkunstpreis des Landes Oberösterreich. An den Vereinigten Bühnen Bozen schuf sie bislang die Kostüme u.a. für „Die Fledermaus“, „Michael Kohlhaas“, „Stillbach oder Die Sehnsucht“, „Anatevka“ sowie für „Ein Sommernachtstraum“ in der Spielzeit 2015-2016.
Kostüme für „Geächtet

Ausstattung

Heike Mirbach
Nach dem Studium der Architektur in Berlin arbeitete sie an Architekturprojekten, als Bildhauerin, Möbeldesignerin und Innenraumgestalterin. Ab 2003 verlagerte sie Ihren Schwerpunkt auf Bühnen- und Kostümbild. Neben Schauspiel, Tanztheater und Operetten stattet sie erfolgreich Opern aus und arbeitet auch für Film und Fernsehen. Im Rabenhof Theater Wien zeichnete sie zuletzt für die Ausstattung der Produktionen „Die Argonauten“ und „Max und Moritz“ verantwortlich. Heike Mirbach lebt in Wien.
Ausstattung für „Kottan ermittelt


Monika Rovan
geboren in Salzburg, aufgewachsen in Graz, Istanbul, Barcelona. Studium an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Graz. Seit 1995 selbständige Bühnenbildnerin. Produktionen u.a. am Volkstheater Wien, Schauspielhaus Graz, Werk X Wien, Thalia Theater Hamburg, Münchner Volkstheater, Staatstheater Saarbrücken. Langjährige Zusammenarbeit mit dem Regisseur Hakon Hirzenberger und seit 2003 mit der Regisseurin Christine Eder. Einladungen zum Festival „Radikal jung“: 2006 mit „Antigone“ (Thalia Theater Hamburg), 2007 mit „Frühlings Erwachen“ (Münchner Volkstheater), 2010 mit „Eros“ (Münchner Volkstheater). „Eros“ wurde zudem mit dem Publikumspreis bei den Bayerischen Theatertagen ausgezeichnet. 2007 Ausstattung für „Willkommen Österreich“ (ORF 1). 2015 Nestroy-Preis für die Beste Off-Produktion für „Proletenpassion 2015 ff“ (Werk X Wien). Sie lebt und arbeitet in Wien.
Ausstattung für „Immer noch Sturm


Lisa Überbacher
geboren in Innsbruck, schloss 2005 ihr Bühnen- und Kostümbildstudium an der Wimbledon School of Art in London mit Auszeichnung ab. Es folgten Praktika und Assistenzen am Wiener Burgtheater, den Salzburger Festspielen sowie am Tiroler Landestheater und dem Deutschen Schauspielhaus Hamburg. Seit 2010 arbeitet sie freischaffend und spartenübergreifend sowohl an Stadttheatern als auch in der freien Szene, u.a. am Thalia Theater Halle, Theatre National du Luxembourg, Theater Baden Baden, Tiroler Landestheater, Theater Plauen Zwickau sowie am Alleetheater Hamburg. 2013 absolvierte Überbacher zudem ihr Masterstudium an der Zürcher Hochschule der Künste und gründete das Kollektiv „ZEITGEIST Gruppe“, mit dem sie ihre Vorliebe für ortsspezifisches Theater ausleben kann. 2014 war sie Stipendiatin beim Internationalen Forum im Rahmen des Berliner Theatertreffens und erhielt außerdem eine Anerkennung vom österreichischen Bundesministerium für Kunst und Kultur für ihre Arbeit „Die Dinge – Theater für 4 Spieler, einen Chor und 1000 Dinge“. Die Uraufführung von „antimortina“ ist die dritte Arbeit zusammen mit dem Regisseur Alexander Kratzer und ihre erste an den Vereinigten Bühnen Bozen.
Ausstattung für „antimortina


Licht

Micha Beyermann
geboren in Schwäbisch Hall, ist ausgebildeter Bühnen- und Beleuchtungsmeister. Arbeitet seit 1986 als Techniker am Theaterhaus Stuttgart, am Footsbarn Theatre (F), Teatro Nucleo (I) sowie bei Festivals, Theaterproduktionen und Tourneen in Europa und Brasilien. 2000-2004 und 2010-2012 Technischer Leiter der Vereinigten Bühnen Bozen sowie 2004-2009 des Schauspielhauses Graz. 2012-2014 Technischer Produktionsleiter für die Vereinigten Bühnen Bozen, derzeit für die Komödienspiele Porcia. Seit 1987 ist er zudem als Lichtgestalter u.a. für die Deutsche Oper am Rhein, das Theaterhaus Stuttgart, das Teatro Nucleo, die Staatliche Hochschule für Musik Trossingen und die Vereinigten Bühnen Bozen tätig.
Licht bei „West Side Story“, „Pension Schöller“ und „Geächtet


Tobias Demetz
Der gebürtige Völser ist seit 1998 freiberuflicher Bühnentechniker mit Schwerpunkt Lichtgestaltung und Tontechnik. Verschiedene Engagements führten ihn bis 2014 u.a. an die Vereinigten Bühnen Bozen, das Teatro Stabile di Bolzano, das Kleinkunsttheater Carambolage und an das New York Fringe Festival. Er zeichnete außerdem als Lichtdesigner für zahlreiche Produktionen im In- und Ausland verantwortlich. Seit der Spielzeit 2014-2015 ist er Technischer Leiter der Vereinigten Bühnen Bozen und gestaltete das Lichtdesign für „Punk Rock“, „Oh, wie schön ist Panama“, „Glorious!“ und „Der Revisor“.
Licht bei „Die Räuber“, „Oh, wie schön ist Panama“ und „antimortina


Julian Marmsoler
geboren in Bozen, von 2004 bis 2008 Tätigkeit als Bühnentechniker und Beleuchter an den Vereinigten Bühnen Bozen, von 2008 bis 2014 ist er hier für den Bereich Licht und die Lichtgestaltung zahlreicher Produktionen verantwortlich, so zum Beispiel für „Geschichten aus dem Wiener Wald“, „Heidi“ und „Am Schwarzen See“. Seit 2009 ist Julian Marmsoler zudem freiberuflicher Lichtgestalter für die Rittner Sommerspiele, die Freilichtspiele Bozen sowie für viele weitere Veranstalter. 2011 gründete er die Firma Crealight, die in allen Bereichen der Veranstaltungstechnik tätig ist.
Licht bei „Immer noch Sturm

Musik/Komposition

Arthur Fussy
geboren in Wien, absolvierte die Studiengänge Audio Engineering und Recording Arts an der SAE Wien. Gleichzeitig begann er, zahlreiche Kompositionen für Bühne und Kurzfilme zu schreiben. Seit 2004 ist er als freier Komponist tätig. Er gründete die Band Kunstblume und produzierte ihr erstes Album „Selfish Man“. Seit 2006 ist er bei der Filmproduktionsfirma artkicks für Komposition und Ton zuständig, darunter auch für etliche ORF-Produktionen. Weiteres beginnt eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit Regisseurin Carina Riedl und Regisseur Bastian Kraft. Bastian Krafts Inszenierung „Felix Krull“ am Münchner Volkstheater, für die Arthur Fussy die Musik gestaltete, gewann 2012 den Publikumspreis im Rahmen des Festivals „Radikal jung“. Er wirkte u.a. bei Inszenierungen von Kraft am Wiener Burgtheater, Thalia Theater Hamburg und am Schauspielhaus Zürich mit. An den Vereinigten Bühnen Bozen komponierte er die Musik für „Illegal“, „Geschichten aus dem Wiener Wald“ sowie für „Noch ist Polen nicht verloren“ in der Spielzeit 2014-2015.
Komposition und Sounddesign bei „Immer noch Sturm


Stephen Lloyd
Der gebürtige Australier erhielt seine musikalische Ausbildung in Sydney, Manchester und Wien. Von 1975 bis 1977 war er Mitglied der „Seymour Group“, damals das führende zeitgenössische Musikensemble Australiens. Neben seiner Tätigkeit als Dirigent übernimmt er Kompositionen und Arrangements für verschiedene Auftraggeber. Er ist Mitbegründer der Musical School Bozen, war Chordirigent am italienischen Musikinstitut und führte gemeinsam mit Irene Troi das Music Camp South Tyrol, das 2003 mit dem Nikolaus-Harnoncourt-Preis des Kantons Zürich ausgezeichnet wurde. Zudem ist er Künstlerischer Leiter des Jugendsinfonieorchesters Südtirol. Unter seiner musikalischen Leitung entstanden alle Musicals an den Vereinigten Bühnen Bozen. Zudem komponierte er die Musik für die Kinderstücke „Kater Zorbas“, „In 80 Tagen um die Welt“, „Der kleine Prinz“ und „Die kleine Hexe“ an den Vereinigten Bühnen Bozen. Seit 2008 ist Stephen Lloyd Dozent an der Freien Universität Bozen.
Musikalische Leitung bei „West Side Story


Kyrre Kvam
geboren in Oslo, lebt in Wien. Schauspiel- und Musical-Diplomstudium an der Mountview Theatre School in London. 2001 kam er für die Hauptrolle Claude in „Hair“ ans Raimund Theater Wien. Danach spielte er in „West Side Story“ bei den Bregenzer Festspielen und in „Poppea“ am Schauspielhaus Wien, am Berliner Ensemble, beim Edinburgh International Festival und am Sydney Opera House. 2010 wirkte er in Schillers „Die Räuber“ am Stadttheater Klagenfurt mit und war auch für das Musikarrangement verantwortlich. Seitdem ist er hauptsächlich als Komponist und Sänger tätig, u.a. „Spion Oberst Redl“ (Festspiele Reichenau), „The King’s Speech“ und „Wie im Himmel“ (Theater in der Josefstadt), „Der Riese vom Steinfeld“ (Volkstheater Wien), „Die Hamletmaschine“ (Burgtheater Wien), „6 Österreicher unter den ersten 5“ (Rabenhof Theater Wien), „Das Schloss“ (Nationaltheater Ljubljana), „Kimberly“ (Schauspiel Köln). Er schrieb die Musik für die Fernsehserien „Braunschlag“ und „Altes Geld“ sowie für den ORF-Tatort „Grenzfall“. 2014 erschien seine erste Solo-CD „2508“.
Musik bei Kottan ermittelt

Video/Ton

Mike Ramsauer
geboren in Abtenau (Österreich), arbeitet als freischaffender Kameramann und Regisseur. Nach dem Architektur-Studium an der Technischen Universität in Graz absolvierte er die Ausbildung zum Dokumentarfilm-Kameramann an der ZeLIG in Bozen. Für die Vereinigten Bühnen Bozen arbeitete er mit an „Dorian Gray“, war verantwortlich für die Live-Bühnenkamera bei den Cult.urnächten 8, 9 und 10 und zeichnete sich bei „Option. Spuren der Erinnerung“ verantwortlich für die Videos. Zurzeit arbeitet Mike Ramsauer an einem Dokumentarfilm über den Musikwissenschaftler Alfred Quellmalz.
Video bei „Cult.urnacht 12

Choreografie

Marcel Leemann
wurde in Zürich geboren und absolvierte nach einer Lehre als Zimmermann seine Ausbildung zum Tänzer an der John Cranko Schule in Stuttgart und der Schule des Ungarischen Staatsballetts in Budapest. Er war Ensemblemitglied an der Semperoper Dresden, am Luzerner Theater und am Konzert Theater Bern. Seit 2003 arbeitet er als freier Choreograf, Tänzer und Regisseur. Unter dem Label „Marcel Leemann Physical Dance Theater“ tourt er mit seiner Kompanie regelmäßig in der Schweiz und im Ausland. Seit vielen Jahren produziert er auch Tanz- und Theaterstücke mit Jugendlichen und für Jugendliche. In Zusammenarbeiten mit verschiedensten Regisseuren im Bereich Tanz, Musical, Oper und Schauspiel choreografierte er für das Luzerner Theater, Konzert Theater Bern, Theater St. Gallen, Oldenburgisches Staatstheater und der Deutschen Oper Berlin. An den Vereinigten Bühnen Bozen ist er in dieser Spielzeit erstmals zu Gast.
Choreografie für „West Side Story

Dramaturgie

Matthias Jodl
Dramaturgie bei „Kottan ermittelt

Fabian Pfleger
Dramaturgie bei „Kottan ermittelt

Ina Tartler
Dramaturgie bei „Oh, wie schön ist Panama“, „Immer noch Sturm“, „Kottan ermittelt“, „Geächtet“ und „West Side Story

Elisabeth Thaler
Dramaturgie bei „Die Räuber“, „Pension Schöller“, „antimortina“ und „West Side Story