WAS IHR WOLLT
Komödie von William Shakespeare![]() |
Premiere: Freitag, 6. Oktober 2006, 20.00 Uhr Weitere Aufführungen: 8., 11., 12., 13., 14. Oktober 06 - 20.00 Uhr 15. Oktober 06 - 17.00 Uhr 10., 11. Oktober 06 - 10.00 Uhr Großes Haus Regie: Monika Steil Bühne: Annette Meyer Kostüme: Rainer H. Gawenda Musik: Stephen Lloyd Mit: Florian Adamski, Nico Delpy, Christian Dieterle, Peter Drassl, Marie-Therese Futterknecht, Günther Götsch, Thomas Haberer, Hannes Holzer, Christina Khuen, Brigitte Knapp, Norbert Knollseisen, Rainer Reibenbacher, Reinhardt Winter u.a. |
Viola: Verkleidung, ich stell fest, du bist ein schlimmes Ding, ein Teufelswerk, das alles durcheinander bringt.
Herzog Orsino von Illyrien liebt die Gräfin Olivia und schickt ihr als Liebesboten die als Page verkleidete Viola. Olivia ihrerseits verliebt sich in den vermeintlichen Pagen Cesario, doch Viola liebt den Herzog Orsino. Sir Andrew Leichenwang würde Olivia auch gern heiraten und findet in diesem Vorhaben Unterstützung beim Onkel Olivias, Sir Toby Rülps, der es auf das Geld Olivias abgesehen hat, um seine Saufgelage zu finanzieren. Olivias Haushofmeister Malvolio verspricht sich durch eine Heirat mit Olivia einen sozialen Aufstieg. Ihm hingegen spielen das Kammermädchen Maria und der Narr Feste einen üblen Streich und spielen Malvolio einen gefälschten Liebesbrief von Olivia zu. Ein spannender Liebesreigen um die Gunst Olivias, der durch das unerwartete Auftauchen von Violas Zwillingsbruder Sebastian in Illyrien eine glückliche Wendung erfährt.
William Shakespeare gilt heute, knapp 400 Jahre nach seinem Tod, als der größte Humorist der Weltliteratur. Mit „Was ihr wollt“ hat Shakespeare um 1600 eine vergnügliche, aber auch bittere Verwechslungskomödie geschrieben, eine zärtliche Maskerade von sozialen und geschlechtlichen Identitäten und ein gefährliches Spiel mit der Liebe. Und das alles geschieht auf der imaginären Insel Illyrien, einem wundersamen Ort der Irrungen und Wirrungen.
Herzog Orsino von Illyrien liebt die Gräfin Olivia und schickt ihr als Liebesboten die als Page verkleidete Viola. Olivia ihrerseits verliebt sich in den vermeintlichen Pagen Cesario, doch Viola liebt den Herzog Orsino. Sir Andrew Leichenwang würde Olivia auch gern heiraten und findet in diesem Vorhaben Unterstützung beim Onkel Olivias, Sir Toby Rülps, der es auf das Geld Olivias abgesehen hat, um seine Saufgelage zu finanzieren. Olivias Haushofmeister Malvolio verspricht sich durch eine Heirat mit Olivia einen sozialen Aufstieg. Ihm hingegen spielen das Kammermädchen Maria und der Narr Feste einen üblen Streich und spielen Malvolio einen gefälschten Liebesbrief von Olivia zu. Ein spannender Liebesreigen um die Gunst Olivias, der durch das unerwartete Auftauchen von Violas Zwillingsbruder Sebastian in Illyrien eine glückliche Wendung erfährt.
William Shakespeare gilt heute, knapp 400 Jahre nach seinem Tod, als der größte Humorist der Weltliteratur. Mit „Was ihr wollt“ hat Shakespeare um 1600 eine vergnügliche, aber auch bittere Verwechslungskomödie geschrieben, eine zärtliche Maskerade von sozialen und geschlechtlichen Identitäten und ein gefährliches Spiel mit der Liebe. Und das alles geschieht auf der imaginären Insel Illyrien, einem wundersamen Ort der Irrungen und Wirrungen.
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klickPressestimmen
"Brillant und hintergründig, wie Shakespeares Komödien angelegt sind und bis heute begeistern - wenn der Aufführungsstil stimmt, so wie hier. Das heißt, die Sache nicht zu ernst zu nehmen, ironisieren, überzeichnen, ausreizen, das Spiel als Spiel wirken lassen. Dann kommt beides herüber - Tiefsinn und Unsinn."Zett am Sonntag
"Brigitte Knapp (Viola) bleibt betont weiblich-distanziert und äußert Verlegenheit vor allem durch Augenrollen; Marie-Theres Futterknecht (Olivia) steigert sich in ihrer Leidenschaft bis zur männlichen Aggressivität...Christina Khuen (Maria) intrigiert mit viel Körpereinsatz und Mimik;"
Zett am Sonntag
"Unterhaltsam-temperamentvoll Florian Adamski (Sir Toby) und Hannes Holzer als Selbstüberschätzung in Person (Sir Andrew), vor allem aber Christian Dieterle als Malvolio, Shakespeares bissiger Puritaner-Karikatur."
Zett am Sonntag
"Schön, aber anspruchsvoll und tückisch der Bühnenhügel voller Stolperfallen (Annette Meyer); ebenso die üppigen Kostüme (Rainer Gawenda), mit denen nicht jede/r problemlos zurecht kommt. Die musikalische Untermalung (Stephen Lloyd) zitiert alte Muster, doch auch ein Pop-Song findet Eingang in diese Inszenierung, die in bewährter Manier liebevoll modernisiert."
Zett am Sonntag
"Was bleibt als hauptsächlicher Eindruck nach dieser Premiere? Das Erstaunen über dieses Stück, über ein derart fulminantes Theater, das Fesseln sprengt, Grenzen aufhebt, als Spiel und Spaß verkleidet daherkommt, Schleier um Schleier hebt, Maskerade um Maskerade bloßstellt und menschliche Schwächen, Wünsche, Sehnsüchte und Grausamkeiten in der schnörkellosene Übersetzung von Thomas Brasch mit ironischer Schärfe trifft und sich selber dabei nicht ausnimmt."
Dolomiten
"Es ist lustig anzuschauen, und komödiantsichen Witz gibt es zur Genüge. Der Rhythmus ist stimmig, die musikalischen Einlagen schmeicheln sich wohlig in die Ohren."
Dolomiten



