EINES LANGEN TAGES REISE IN DIE NACHT
(A LONG DAY’S JOURNEY INTO NIGHT)
Schauspiel von Eugene O’NeillDeutsch von Michael Walter
Flyer downloaden
![]() |
Premiere: Donnerstag, 12. April 2007, 20.00 Uhr (geänderter Termin!) Freitag, 13. April 2007, 20.00 Uhr: keine Vorstellung Weitere Aufführungen: 14., 19., 20., 21., 26., 27. April 07 - 20.00 Uhr 28. April: keine Vorstellung 22. April 07 - 17.00 Uhr 17., 18. und 24. April 07 - 10.00 Uhr (Schulvorstellungen) Studio Regie: Carsten Bodinus Ausstattung: Achim Römer Mit: Cornelia Heyse, Peter Hladik, Lukas Lobis, This Maag |
Mary: Die Vergangenheit ist doch die Gegenwart, nicht wahr?
Ein Tag im Leben der Familie Tyrone. Da sind James Tyrone, ein alternder Schauspieler, stets lebensgierig, aber auch egozentrisch; seine Frau Mary, die aus Liebe zu ihrem Gatten auf ein eigenständiges Leben verzichtet hat und ihre Einsamkeit mit Morphium betäubt; der ältere Sohn Jamie, der von seinem Vater den Hang zum Alkoholismus geerbt hat und zuletzt Edmund, der jüngere Sohn, ein Dichter und Seemann, von dem sich im Laufe des Tages herausstellt, dass er an Tuberkulose leidet. Doch sich der Krankheit zu stellen, fällt der Familie nicht leicht: Ehrlichkeit gibt es nur in wenigen Augenblicken. Schuldig am Schicksal des anderen fühlt sich keiner. Was und wie jeder ist, sehen die Familienmitglieder in der Familie und Kindheit des einzelnen begründet.
Die Familie Tyrone ist die Familie O’Neill, das Schauspiel „Eines langen Tages Reise in die Nacht“ ein autobiographisches Werk des amerikanischen Dramatikers Eugene O’Neill, das 1956 in Europa uraufgeführt wurde. Der Autor selbst beschäftigte sich zeitlebens mit modernen Alltagstragödien und der Rolle der Familie im Leben des Einzelnen. Durch die Liebe seiner Frau und das erinnernde Schreiben von „Eines langen Tages Reise in die Nacht“ gelang es O’Neill, sich mit seiner Familie zu versöhnen.
Fotogalerie
klickPressestimmen
(…) Die vier Schauspieler Peter Hladik, Cornelia Heyse, Lukas Lobis und This Maag spielen die hoffnungslose Hoffnung – das Thema in O’Neills Stücken – mit verzweifelter Gemütslage, zornig aufbegehrend der Vater, resigniert zynisch Sohn Jamie und gespalten entrückt die Mutter. Lediglich Edmund lässt sich nicht einwickeln, er versucht klar zu bleiben und stellt sich der Realität. Die Motive der vier Figuren sind schön herausgearbeitet von Regisseur Bodinus, und die Inszenierung entwickelt insgesamt einen starken dramatischen Sog. Eine Familientragödie - drei bleiben im Dunkeln zurück, einer geht ins Licht.Rai Sender Bozen
(...) Carsten Bodinus, der für die "Vereinigten Bühnen Bozen" Regie führt, zieht fein die Fäden im Beziehungsgeflecht Familie. (...)
ff



