BUNBURY
THE IMPORTANCE OF BEING EARNESTKomödie von Oscar Wilde
Übersetzt und bearbeitet von Herbert Rosendorfer
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PREMIERE Dienstag, 08. April 2008, 20.00 Uhr WEITERE AUFFÜHRUNGEN 10., 12., 16., 18., 20., 22., 23. Apr. 08 um 20.00 Uhr 10., 11., 15., 16. Apr. 08 um 10.00 Uhr (Schulvorstellungen) DAUER: 2,5 Stunden inkl. Pause nach dem 2. Akt STUDIO REGIE Lutz Hochstraate BÜHNE Thomas Pekny KOSTÜME Sieglinde Michaeler MIT Anton Gallmetzer, Günther Götsch, Katharina Gritzner, Julia Gschnitzer, Cornelia Heyse, Daniel Keberle, Alexandra Krismer, Andreas Opal Robatscher, Markus Soppelsa |
Du siehst wie Ernst aus. Du bist der am ernsthaftesten aussehende Mensch,
den ich je in meinem Leben gesehen habe.
Algernon
den ich je in meinem Leben gesehen habe.
Algernon
Zwei junge Herren von hohem gesellschaftlichen Rang haben einen unkonventionellen
Weg gefunden, um ihre Freizeit vergnüglicher gestalten zu können, ohne dabei ihren gesellschaftlichen Ruf zu gefährden: Algernon erfindet den fiktiven kranken Freund Bunbury für sein Doppelleben auf dem Land und sein Freund John benutzt einen ebenso fiktiven jüngeren Bruder namens Ernst für das amouröse Leben in der Stadt. Problematisch wird die Sache für die beiden Lebemänner erst, als John als Bunbury bei Algernon in der Stadt und Algernon als Ernst bei John auf dem Land auftaucht. Dabei verliebt sich John in Algernons Kusine Gwendolen und Algernon in Johns Mündel Cecily. Und die reizenden jungen Damen verlieben sich beide in Ernst und stellen diesen Vornamen bei ihrem Zukünftigen als Bedingung für ein verbindliches Eheversprechen. Doch keiner der beiden Gentlemen ist in Wirklichkeit Ernst. Und damit ist die verzwickte Lage perfekt, die nur durch eine glückliche Lösung entwirrt werden kann.
Der bekannte Autor und bekennende Dandy Oscar Wilde nennt seine 1895 erfolgreich in London uraufgeführte Gesellschaftskomödie „Bunbury“ , eine triviale Komödie für geistreiche Leute. In kaum enden wollenden Verwechslungen und Verwicklungen um Sein und Schein entlarvt Wilde auf vergnügliche Weise das Oberflächliche und Unehrliche, stellt provokativ gesellschaftliche Moralvorstellungen auf den Kopf und führt pointenreich eine auf Rang und Namen bedachte Gesellschaft vor.
Dolomiten
[…]Genauigkeit scheint Lutz Hochstraates Devise zu sein, Präzision in Ambiente (zu dem das Rasenstück von Thomas Pekny ebenso passt, wie die schönen Kostüme von Sieglinde Michaeler) und Textwiedergabe, bei der keine Anspielung, kein Bonmot verloren gehen darf. […] Ein amüsanter Abend, gemäßigt anspruchsvoll, zum Glück nie wirklich ernst zu nehmen […] und vor allem sprachlich zu genießen, da der Übersetzer auch mit Wilde-Zitaten und aktuellen Anzüglichkeiten nicht spart.
ZETT
[…] Regisseur Lutz Hochstraate weiß um die Schwierigkeit einer Gesellschaftskomödie, die ihre Kraft aus einer Gesellschaft bezieht, die sich schon lange verabschiedet hat (Wilde hat das Stück 1895 geschrieben). Darum hat er Herbert Rosendorfer um eine neue Übersetzung und Bearbeitung gebeten. Dieser hat das Stück durchaus stimmig in die 1920er-Jahre verlegt und Wilde in Zitaten sogar auf die Bühne geholt. Doch weil die „Modernisierung“ ihre Grenzen hat, setzt der Regisseur auf eine ernsthafte Komödie – mit viel Situationskomik, eine zeitlose und praktische Bühne (Thomas Pekny) – und auf eine Schauspieltruppe, die nichts zu wünschen übrig lässt.
FF
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Weg gefunden, um ihre Freizeit vergnüglicher gestalten zu können, ohne dabei ihren gesellschaftlichen Ruf zu gefährden: Algernon erfindet den fiktiven kranken Freund Bunbury für sein Doppelleben auf dem Land und sein Freund John benutzt einen ebenso fiktiven jüngeren Bruder namens Ernst für das amouröse Leben in der Stadt. Problematisch wird die Sache für die beiden Lebemänner erst, als John als Bunbury bei Algernon in der Stadt und Algernon als Ernst bei John auf dem Land auftaucht. Dabei verliebt sich John in Algernons Kusine Gwendolen und Algernon in Johns Mündel Cecily. Und die reizenden jungen Damen verlieben sich beide in Ernst und stellen diesen Vornamen bei ihrem Zukünftigen als Bedingung für ein verbindliches Eheversprechen. Doch keiner der beiden Gentlemen ist in Wirklichkeit Ernst. Und damit ist die verzwickte Lage perfekt, die nur durch eine glückliche Lösung entwirrt werden kann.
Der bekannte Autor und bekennende Dandy Oscar Wilde nennt seine 1895 erfolgreich in London uraufgeführte Gesellschaftskomödie „Bunbury“ , eine triviale Komödie für geistreiche Leute. In kaum enden wollenden Verwechslungen und Verwicklungen um Sein und Schein entlarvt Wilde auf vergnügliche Weise das Oberflächliche und Unehrliche, stellt provokativ gesellschaftliche Moralvorstellungen auf den Kopf und führt pointenreich eine auf Rang und Namen bedachte Gesellschaft vor.
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klickPressestimmen
[…] Lutz Hochstraate behandelt in seiner Regie „Bunbury“ als einen edlen Klassiker, poliert ihn nach allen Regeln der Kunst auf, betrachtet jeden Satz von allen Seiten, rückt jede Bewegung ins rechte Licht. […] Es ist eine elegante Übersetzung, die den Hang Wildes zur Selbstironie kunstvoll verstärkt […] Die von Thomas Pekny gebaute Bühne ist nahezu perfekt […] Julia Gschnitzer darf sich auf der Bühne den anderen gegenüber behaupten, und Witz und Kraft setzen sich letztendlich durch.Dolomiten
[…]Genauigkeit scheint Lutz Hochstraates Devise zu sein, Präzision in Ambiente (zu dem das Rasenstück von Thomas Pekny ebenso passt, wie die schönen Kostüme von Sieglinde Michaeler) und Textwiedergabe, bei der keine Anspielung, kein Bonmot verloren gehen darf. […] Ein amüsanter Abend, gemäßigt anspruchsvoll, zum Glück nie wirklich ernst zu nehmen […] und vor allem sprachlich zu genießen, da der Übersetzer auch mit Wilde-Zitaten und aktuellen Anzüglichkeiten nicht spart.
ZETT
[…] Regisseur Lutz Hochstraate weiß um die Schwierigkeit einer Gesellschaftskomödie, die ihre Kraft aus einer Gesellschaft bezieht, die sich schon lange verabschiedet hat (Wilde hat das Stück 1895 geschrieben). Darum hat er Herbert Rosendorfer um eine neue Übersetzung und Bearbeitung gebeten. Dieser hat das Stück durchaus stimmig in die 1920er-Jahre verlegt und Wilde in Zitaten sogar auf die Bühne geholt. Doch weil die „Modernisierung“ ihre Grenzen hat, setzt der Regisseur auf eine ernsthafte Komödie – mit viel Situationskomik, eine zeitlose und praktische Bühne (Thomas Pekny) – und auf eine Schauspieltruppe, die nichts zu wünschen übrig lässt.
FF
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