THEATER. MACHT. SPANNUNG.
DIE MAUSEFALLE
THE MOUSETRAPKriminalschauspiel von Agatha Christie
Deutsch von Horst Willems
PREMIERE Samstag, 14. Februar 2009, 20.00 Uhr
GROSSES HAUS
DAUER 2,5 Stunden, eine Pause
GROSSES HAUS
DAUER 2,5 Stunden, eine Pause
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In einem Mordfall ist jeder verdächtig. Sergeant Trotter Mollie Ralston erbt ein altes, abgelegenes Landhaus, das sie gemeinsam mit ihrem Mann Giles kurzerhand in eine Pension verwandelt und mitten im tiefsten Winter eröffnet. Bald treffen die ersten vom Schneegestöber hereingetriebenen Gäste ein: der sonderbare Architekturstudent Christopher Wren, die gestrenge Mrs. Boyle, die unnahbare Miss Casewell, der militärisch anmutende Major Metcalf und der undurchsichtige Mr. Paravicini. Plötzlich ist die Pension von der Außenwelt abgeschnitten und die unerfahrenen Gastgeber sind wegen eines im nahe gelegenen London verübten Mordes zusätzlich beunruhigt. Als dann auch noch Sergeant Trotter, der den Fall untersucht, in der Pension eintrifft, spitzt sich die Situation zu: Jeder könnte das nächste Opfer, aber auch der Täter sein. Agatha Christie (1890-1976), auch „First Lady des literarischen Mordes“ genannt, ist die bekannteste Kriminalschriftstellerin aller Zeiten. Weniger bekannt als ihre unzähligen Kriminalromane sind allerdings ihre äußerst erfolgreichen Bühnenstücke, zu denen das 1952 uraufgeführte und in London seitdem ununterbrochen gespielte Kriminalschauspiel Die Mausefalle gehört. Das spannende Stück ist ein Bühnenwerk der Superlative, das von ohnmächtigen Opfern und Tätern erzählt, aber auch von scheinbar längst vergangenen und vergessenen Ereignissen. Aufführungstermine: 14., 18., 19., 20., 21. Feb. 09 um 20.00 Uhr und 15., 22. Feb. 09 um 17.00 Uhr Stückeinführung: 18. Feb. 09 um 19.15 |
| „Die Mausefalle“ – Willkommen im Club! Agatha Christies Kriminalschauspiel „Die Mausefalle“ läuft in London seit 57 Jahren ununterbrochen. Es ist damit das längstgespielte Stück der Theatergeschichte. Wahrscheinlich kommt dieser Erfolg daher, dass das Stück etwas von allem hat: viel Spannung, etwas Humor, eine Prise Poesie, einen Schuss Lebensweisheit und ein klein wenig Absurdität. Natürlich ist „Die Mausefalle“ ein alter, klassischer Krimi. Natürlich wurden seit der Uraufführung 1952 gefinkeltere, verschachteltere Kriminalgeschichten geschrieben. Aber gerade in der Einfachheit liegt die Herausforderung der „Mausefalle“: Skurrile Figuren, eingesperrt an einem abgelegenen Ort, jeder könnte das nächste Opfer sein oder der Täter. Und „Die Mausefalle“ ist Kult – Theaterkult. Denn wer nicht im Theater war, kennt den oder die Mörder/in nicht. Bis heute wurden die Filmrechte dafür noch nicht vergeben. Und immer noch ist es Ehrensache, dass die Eingeweihten die Geschichte nicht verraten. „Die Mausefalle“ ist ein Anlass, das Theater zu feiern, die Schauspieler, die Spannung der Bühne, das Publikum, das zum Club gehören möchte und sich gerne unterhalten lässt. Georg Clementi |





