Vereinigte Bühnen Bozen
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DIE WALSCHE

 
Die Walsche
Fotogalerie

REGIE
Torsten Schilling
AUSSTATTUNG
Anja Imig
VIDEO Jiri Gasperi
LICHT Ernst Schießl

MIT
Paul Demetz
Roberto Guerra
Hannes Holzer
Lukas Lobis
Liz Marmsoler
Karl-Heinz Macek
Gabi Mitternöckler
Luka Oberhammer
Markus Oberrauch


Du denkst und träumst nicht deutsch wie ich.
OLGA

Schauspiel nach dem Roman
von Joseph Zoderer
Bühnenfassung
von Sabine Göttel


PREMIERE 12. März 2010 um 20.00 Uhr
STUDIO

AUFFÜHRUNGSTERMINE
12., 13., 17., 18., 19., 20., 24., 25. und 26. Mär. 10 um 20.00 Uhr , 14. und 21. Mär. 10
um 17.00 Uhr

STÜCKEINFÜHRUNG

13. März 2010, 19.15 Uhr, Foyer Studio

PUBLIKUMSGESPRÄCH MIT JOSEPH ZODERER

Mit auf dem Podium: Sabine Göttel, Torsten Schilling und die SchauspielerInnen
14. März 2010, im Anschluss an die Vorstellung, Studio

FILM & DISKUSSION
Die Seelenlandschaft der Fremdheit ist das übergeordnete Thema des Romans, des Theaterstücks, des Films „Die Walsche“. Wir zeigen den Film „Die Walsche“ von Werner Masten und laden Sie ein, mit uns über die Aktualität der Thematik in Südtirol zu diskutieren. Titel der Diskussion: „Ich bin Walsche – Magari fremd?“
Auf dem Podium: Lucio Giudiceandrea (Journalist), Prof. Dr. Peter Stöger (Erziehungswissenschaftler und Psychologe), Monica Trettel (Schauspielerin), Martha Verdorfer (Historikerin) und Klaus Vontavon (Industriedesigner und Obmann des Vereins „heimat Brixen/Bressanone/Persenon“).
Moderation: Thomas Seeber (Intendant VBB)
Montag, 15. März 2010, 18:30 Film (6,- Euro), Diskussion im Anschluss
Filmclub Bozen

In kammerspielartiger Verdichtung und spannungsgeladenen Dialogen erzählt Die Walsche vom Weggehen und Ankommen, vom Fremdsein und Sich-Zuhause-Fühlen.Wie im gleichnamigen Roman des international erfolgreichen Südtiroler Autors und „Fremdheitsspezialisten“ Joseph Zoderer geht es dabei nicht nur um das Heimischwerden im Nebeneinander zweier Sprachen und Kulturen, sondern auch um die Frage, was uns das eigene Leben fremd macht.

Als junges Mädchen zieht Olga mit der Mutter aus einem Südtiroler Dorf in die Stadt. Ihr Vater, Lehrer des kleinen Ortes, entscheidet sich für ein Leben zwischen Schulhaus und Dorfschänke und bleibt für immer auf dem Berg. Als der Vater stirbt, kommt Olga nach jahrelanger Abwesenheit wieder in ihren Heimatort zurück. Die Dorfleute begegnen ihr mit Vorbehalt. Während der Vorbereitungen zur Beerdigung beginnt Olga, ihr bisheriges Leben zu rekapitulieren: Die Kindheit an der Seite ihres abenteuerlustigen, aber cholerischen Vaters, die ersten Gehversuche in einer italienisch geprägten Umgebung, der Tod der Mutter, die Begegnung mit dem Stiefbruder Florian, Nähe und Distanz in der Beziehung zu ihrem italienischen Geliebten Silvano und ihre Position als Außenseiterin in der Dorfgesellschaft. Haben sich Olgas Träume von Freiheit und Unabhängigkeit erfüllt oder hat das neue Leben nur neue Heimatlosigkeit gebracht?