Vereinigte Bühnen Bozen
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FUCKING ÅMÅL

Fucking Åmål




REGIE
Helga Walcher
BÜHNE
Julia Libiseller
KOSTÜME
Oliver Mölter

MIT
Annika
Charlotte Dallago
Jessica
Sabine Erschbaumer
Arne
Joachim Goller
Olof
Günther Götsch
Birgitta
Brigitte Jaufenthaler
Agnes
Viktoria Obermarzoner
Markus Hedborg
Christian Stimpfl
Johan Hult
Gerd Sulzenbacher
Gabriela
Carla Thuile
Thomas
Moritz Thuile
Viktoria
Evi Weger
Elin
Elisabeth Weissensteiner
Gustav
Markus Windegger

Aber es ist nicht einfach, Vater zu sein. Eltern zu sein.
OLOF




(Raus aus Åmål)
Nach dem gleichnamigen Film von Lukas Moodysson
Deutsch
von Hansjörg Betschart


PREMIERE 10. April 2010 um 20.00 Uhr
STUDIO

AUFFÜHRUNGSTERMINE
10., 15., 16., 17., 18., 21., 23. und 24. Apr. 10 um 20.00 Uhr

DAUER
90 Minuten ohne Pause

STÜCKEINFÜHRUNG
15. April 2010, 19.15 Uhr , Foyer Studio

Fucking Åmål lockte in Schweden mehr Besucher in die Kinos als seinerzeit Camerons „Titanic“. Der Kinohit bietet einen witzig skurrilen und erfrischend ehrlichen Stoff über die erste Liebe, die Sorgen und Nöte junger Menschen und die Schwierigkeit der Eltern, in die komplizierte Welt ihrer Kinder vorzudringen. Man sieht die „berührendste Schnittmenge von Leben und Schauspiel, die es seit langer
Zeit auf einer Bühne gab“, schreibt die Fachzeitschrift Theaterheute anlässlich der Uraufführung im Jahr 2005.

Agnes und Elin teilen das gleiche Schicksal: Pubertät in der Kleinstadt Åmål. Das heißt triste Partys, angenervtes Gequatsche auf dem Schulhof, Drogen gegen die Langeweile, doofe Anmachen und Mitschüler, deren Hohn und Spott nicht tief genug unter der Gürtellinie landen kann. Elin ist das begehrteste Mädchen der Schule
– schön, cool, schlagfertig. Sie vertreibt sich den Provinzalltag mit wilden Eroberungen und träumt davon, Fotomodell zu werden. Die verschlossene Agnes wünscht sich, schön und begehrenswert zu sein, sie träumt davon, dass Elin sich in sie verliebt. Auf Agnes’ missratener Geburtstagsfeier passiert sodann der erste Kuss. Die beiden Mädchen kommen sich näher. Doch bei aller Exklusivität, die dieser Liebe zu eigen ist, wird nicht einMal behauptet, dass sie irgendwas anderes sei, als ein Abenteuer auf dem langen Weg der pubertären Entdeckungsreisen: Abenteuer, Ausbruch, Protest, Drogen, Musik, Suizidgedanken, alles ist da.

Altersempfehlung: ab 15 Jahren

THEATER THEMEN DISKUSSION
Fucking Bozen - Homos wohin?
Homosexualität ist hier wie anderswo ein großes Tabuthema, deshalb wollen wir reden, unser Denken öffnen, Normalitäten hinterfragen, unsere Haltung justieren – erfahren, was Anderssein bedeutet.

AUF DEM PODIUM
Gustav Hofer (Filmemacher und Journalist)
Barbara Hundegger (Schriftstellerin)
Christine Klapeer (Transdisziplinäre Sozialwissenschafterin
und queer-feminis-tische Theoretikerin/Aktivistin)
Michael Peintner (Jugendarbeiter und Sexualberater).

MODERATION
Martina Kirchler (Verwaltungsdirektorin VBB)

Freitag, 9. April 2010
20.00 Uhr, Stadttheater Bozen, Studio
Eintritt frei

Fotogalerie


TRAILER auf YouTube