
| von Anton Tschechow Deutsch von Angela Schanelec Nach einer Übersetzung von Arina Nestieva PREMIERE: 12. Oktober 2011, 20.00 Uhr GROSSES HAUS DAUER: 2 Stunden, 30 Minuten inkl. 1 Pause |
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versione italiana |
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REGIE: Kurt Josef Schildknecht
BÜHNE: Rudolf Rischer | KOSTÜME: Gera Graf | LICHT: Micha Beyermann | MUSIKAUSWAHL, KOMPOSITION & CHOREOGRAFIE: Sven Sorring
MIT:
Florian Eisner | Marie-Therese Futterknecht | Andrea Haller | Rainer Hauer | Thomas Hölzl | Christine Lasta | Karl-Heinz Macek | Jasmin Barbara Mairhofer | Markus Oberrauch | Hanne Rohrer | Sven Sorring | Erwin Windegger
BÜHNE: Rudolf Rischer | KOSTÜME: Gera Graf | LICHT: Micha Beyermann | MUSIKAUSWAHL, KOMPOSITION & CHOREOGRAFIE: Sven Sorring
MIT:
Florian Eisner | Marie-Therese Futterknecht | Andrea Haller | Rainer Hauer | Thomas Hölzl | Christine Lasta | Karl-Heinz Macek | Jasmin Barbara Mairhofer | Markus Oberrauch | Hanne Rohrer | Sven Sorring | Erwin Windegger
Der Kirschgarten steht in voller Blüte, als Ljubow Andrejewna mit Tochter Anja aus Paris zurückkehrt auf ihr Landgut. Sie ist glücklich, wieder daheim zu sein, verbindet sie doch mit dem Ort ein fast ausschließlich sorgenfreies Leben. Doch die Zeiten haben sich geändert. Während sie früher verschwenderisch und leichtsinnig in den Tag hinein gelebt hat, muss sie jetzt um den Verlust des Landguts bangen, denn es ist total verschuldet und soll laut Warja im August verkauft werden. Der geschäftstüchtige Lopachin, dessen Großvater und Vater noch als Leibeigene auf dem Gut gearbeitet haben, schlägt vor, den Kirschgarten abzuholzen und Sommerhäuser auf dem Gut bauen zu lassen – eine Katastrophe für Ljubow Andrejewna, da sie mit dem Verlust des Kirschgartens ihre Wurzeln, ihre Heimat, ihr ganzes Leben verlieren würde. Es kommt zur Versteigerung, während die feine Gesellschaft sich im Salon amüsiert und jeden Augenblick noch voll auskostet.
Für Tschechow ist der „Kirschgarten“ aus dem Jahr 1904 ein „komisches, sehr komisches Stück“, das in lockeren lyrischen Dialogen und ohne sentimental zu werden von Abschieden erzählt. Der Autor verabscheute den dramatischen Ton, die bleierne Langsamkeit, er begegnete als außergewöhnlich gründlicher Beobachter der menschlichen Komödie seinen Figuren mit großer Klarheit und in einem ausgewogenen Verhältnis zwischen Mitgefühl und Distanz.
TERMINE:
MI 12. | FR 14. | SA 15. | SO 16. | MI 19. | DO 20. | FR 21. | SA 22. Okt. 11
Beginn jeweils 20.00 Uhr
PREISE
RAHMENVERANSTALTUNGEN:
Philosophen im Theater
Erinnerung und Abschied
13. Okt. 11, 20.00 Uhr, Foyer Großes Haus
Stückeinführung
14. Okt. 11, 19.15 Uhr, Großes Haus
SCHULVORSTELLUNGEN:
DI 18. | MI 19. Okt. 11
Beginn jeweils 10.00 Uhr
FOTOGALERIE








