Vereinigte Bühnen Bozen
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DER MESSIAS (The Messiah)

Wiederaufnahme
Komödie von Patrick Barlow unter Mitarbeit von Jude Kelly und Julian Hough
Deutsch von Volker Ludwig und Ulrike Hofmann


Der Messias Wiederaufnahme: Dienstag, 27. Dezember 2005, 20.00 Uhr
Studio Tickets und Infos
Südtiroltournee: Lana, Bruneck, Schlanders, Sterzing und Meran.
Tickets und Infos Südtiroltournee T 320 0344 449
Flyer-Download

Regie: Alfred Meschnigg
Bühne: Carlheinz O. Städter
Kostüme: Oliver Mölter
Musikalische Beratung: Stephen Lloyd
Mit: Theo Hendrich, Günther Götsch, Ruth Müller


Gabriel: Maria kriegt ein Baby.
Josef: Wie denn das?
Gabriel: Es ist ein Wunder! Nicht fragen!


So wie letztes Jahr um die Weihnachtszeit, werden uns auch heuer die Schauspieler Theodor Stolze-Stadermann und Bernhard mit Barlows „Liebeserklärung an das Theater“ (TT) beglücken, dem himmlischen Theaterspaß voll britischem trockenem Humor, komisch und traurig zugleich. Die pantomimische Darstellung der beiden Schauspieler, die „den Schauspielern auch vom Körpereinsatz her alles abverlangt“ (FF) kann, „all jene zum Schmunzeln bringen, die in der Weihnachtszeit wenig zu lachen haben“ (Zett). Für die nötige weihnachtlich-feierliche Stimmung sorgen erneut die leicht improvisierten Auftritte der Frau Timm. „Da gibt es die römischen Offiziere genauso wie Josef, den Zimmermann, die Volkszählung, die Heiligen Drei Könige, Herodes und sogar die Katze im Stübchen der Jungfrau Maria in Nazareth, und alles schön in der richtigen Reihenfolge, wie es sich gehört.“ (Dolomiten).
Die beiden Schauspieler sind immer wieder vor scheinbar unüberwindliche Probleme gestellt und verstricken sich im Laufe ihrer improvisierten Darbietung in private wie berufliche Streitereien. Jedem Wortgefecht folgt eine Versöhnung. So erzählen sie im fliegenden Rollenwechsel die Weihnachtsgeschichte auf kuriose, saloppe, komische Art mit einigen Unterbrechungen, Abschweifungen und emotionalen Ausbrüchen.

Der Schauspieler, Regisseur, Drehbuchautor und Schriftsteller Patrick Barlow gründete 1980 das „National Theatre of Brent“, ein Zwei-Mann-Bühnenbetrieb, dem er als von ihm erfundenen Theaterdirektor Desmond Oliver Dingle vorsteht. Im deutschsprachigen Raum ist Barlow vor allem durch „Der Messias“ bekannt geworden, das 1987 am Grips Theater in Berlin uraufgeführt, u.a. am Schauspielhaus Hamburg und Burgtheater Wien zur Kultveranstaltung avancierte.

Pressestimmen 2004

"Ein Spektakel für all jene, die in der Weihnachtszeit wenig zu lachen haben." Z -
die Zeitung am Sonntag


"Barlows Messias ist ein kurzweiliges Lustspiel, das nicht aneckt und einem auch nicht die vorweihnachtliche Stimmung verleidet. Das Stück ist auch als eine Liebeserklärung an das Theater zu verstehen, wo nichts unmöglich zu sein scheint." Tiroler Tageszeitung

"Und so erzengelt man durch den Raum, wartet als frustrierte Jungfrau Maria auf die unbefleckte Empfängnis, reitet als römische Kohorte durch die Wüste Galiläas, bringt das Jesukindlein zur Welt, versetzt Herodes in Rage und kreucht und fleucht zum Bethlehem-Stall." ff

"Der Messias folgt einer sehr unbekümmerten, sehr ausgelassenen, sehr spassigen Kleinkunst-Tradition, laut der in den Theatern, aber auch im öffentlich-rechtlichen Fernsehen über alles und jeden gelacht werden darf." Die neue Südtiroler Tageszeitung

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