DER NACKTE WAHNSINN (Noises Off)
Komödie von Michael FraynDeutsch von Ursula Lyn
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Premiere: Donnerstag, 2. Februar 2006, 20.00 Uhr Weitere Aufführungen: 04.02., 14.02., 15.02., 16.02., 17.02., 18.02.06 - 20.00 Uhr 05.02.06 - 17.00 Uhr 07.02. und 15.02.06 - 10.00 Uhr Großes Haus Regie: Georg Clementi Kostüme: Rainer Gawenda Mit: Brigitte Jaufenthaler, Günther Götsch, Christine Lasta, Reinhardt Winter, Christina Khuen, Peter Drassl, Georges Kern, Alexandra Krismer und Thomas Hochkofler. |
Lloyd Dallas: Darum geht’s. Die Türen und die Sardinen. Auftritte, Abgänge. Sardinen rein, Sardinen raus. Das ist Farce. Das ist Theater. Das ist Leben.
Einmal die Gelegenheit haben, Einblicke in den „Nackten Wahnsinn“ des Theatermachens zu bekommen! So haben sie nun als Zuschauer die Gelegenheit, einer Generalprobe zu einer Boulevardkomödie beizuwohnen, während einer Rentnervorstellung einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und eine Vorstellung zu erleben, die aus den Fugen gerät. Im Theaterensemble, das eine mittelmäßige Boulevardkomödie auf die Bühne bringt, entstehen Turbulenzen aufgrund rivalisierender Darsteller, begriffsstutziger Bühnenarbeiter, nicht funktionierender Bühnenteile und einer Unmenge an Sardinen auf und hinter der Bühne.
„Nach dem ‚Nackten Wahnsinn’ wird man herkömmliche Komödien nur noch mit halbem Vergnügen ansehen können. Man wird sich hinter die Bühne wünschen. Denn da ist, Frayn zufolge, viel mehr los“ schreibt Peter Kümmel über den „Nackten Wahnsinn“. Dem kann nicht widersprochen werden, denn diese Komödie enthält in ausreichendem Maße all das, was eine gute Komödie haben muss: verzwickte Verwechslungen, misslungene Schäferstündchen und eine ordentliche Portion Situationskomik. Wegen ihrer unwiderstehlichen Komik wurde die Farce zum Dauerbrenner auf den internationalen Bühnen.
Das Markenzeichen des britischen Dramatikers, Erzählers, Satirikers und Journalisten Michael Frayn (geboren 1933) ist sein spritziger, intelligenter Humor. Inspirationen für seine Werke (philosophischer oder komischer Art) holt sich der Brite aus seinen Erfahrungen als Journalist. Von 1957-62 schrieb Frayn für den „Manchester Guardian“, danach für den „Observer“, auch als Auslandskorrespondent. In den 70er Jahren schreibt er erste eigene Theaterstücke und Filmdrehbücher. Einen internationalen Durchbruch erzielt er 1982 mit „Der nackte Wahnsinn“, für den er zahlreiche Auszeichnungen erhielt.
Pressestimmen
"Ein hinreißendes Stück, das zu Recht berühmt ist. Aber auch eines, das perfektes Timing und beachtlichen Körpereinsatz verlangt Die VBB haben es unter der Leitung von Georg Clementi auch tatsächlich so hingekriegt." Z"Intelligent und brillant gespielte Unterhaltung." Z



