Vereinigte Bühnen Bozen
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DIE ZIEGE oder WER IST SYLVIA?

Schauspiel von Edward Albee
Deutsch von Alissa und Martin Walser


Die Ziege  oder  Wer ist Sylvia? Premiere: Samstag, 4. März 2006, 20.00 Uhr
Weitere Aufführungen: 07.03. (19.30 Uhr: Einführung in Leben und Werk Edward Albees!), 08.03., 09.03., 10.03., 11.03., 14.03., 16.03., 17.03., 18.03.06 - 20.00 Uhr
19.03.06 - 17.00 Uhr
Studio
Regie: Monika Steil
Bühne: Kerstin Budde
Kostüme: Rainer H. Gawenda
Mit: Armin Dallapiccola, Nico Delpy, Christian Dieterle, Gabi Herz


Stevie: Auf einmal passiert was jenseits aller Normen, das hat mit irgendwelchen Spielregeln überhaupt nichts mehr zu tun.

Martin Gray hat alles, wovon andere in seinem Alter träumen: Er steht mit dem Gewinn des Pritzker-Preises, der Architekturvariante des Nobelpreises, mit 50 Jahren auf dem Höhepunkt seiner Karriere als Stararchitekt, führt seit über zwei Jahrzehnten eine Musterehe mit seiner Jugendliebe Stevie, gemeinsam haben sie einen siebzehnjährigen Sohn, Billy. Dieser erfolgreiche Martin Gray vertraut nun eines Tages seinem besten Freund Ross ein Geheimnis an. Und damit nimmt eine tragikomische Beziehungsgeschichte ihren Lauf.

Als tabubrecherischer Autor meldet sich Edward Albee mit „Die Ziege oder Wer ist Sylvia?“ auf den amerikanischen und europäischen Bühnen zurück. Er hat mit diesem Ehedrama eine tragikomische Geschichte um Liebe, Ehe und die Grenzen der Normalität geschrieben. Die Uraufführung fand am 10. März 2002 am Golden Globe Theatre in New York statt und wurde mit dem New Yorker Kritikerpreis „New York Drama Critics Circle Award“ und dem „Tony“ als bestes Stück des Jahres ausgezeichnet. Der Dramatiker Edward Albee, 1928 in Washington D.C. geboren, ist 40 Jahre nach „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“ (1962) nicht nur einer der bedeutendsten amerikanischen Dramatiker, sondern als Gesellschaftskritiker auch ein Spezialist für Ehe- und Familiendramen.

Pressestimmen

"Die Schauspieler leisten große und gute Arbeit: Armin Dallapiccola als smarter, sich liberal gebender, von sich eingenommener Erfolgsmensch, der sogar seine "Ziegenliebe" als etwas ansieht, das ihm die Aura des Besonderen verleiht (...). Gabi Herz als dessen Frau Stevie rettet sich in den Sarkasmus als ob der "ländlichen Bedürfnisse" ihres Mannes, behält ihre Fassung selbst im Sturz in die tiefsten Abgründe bei und zertrümmert noch die Gegenstände sehr kontrolliert; Christian Dieterle spielt den Freund Ross als gesichts- und identitätslosen Durchschnittsamerikaner, Nico Delpy den Sohn Billy beeindruckend (...)." Dolomiten

"Ein herrlicher Abend. Monika Steil inszeniert den luftig-tragischen Plot mit bemerkenswerter Leichtigkeit." Tageszeitung

"Auf der Studiobühne ein großartiges Ensemble." Tageszeitung

"Regisseurin Monika Steil liebt präzise logische Arbeit: jede Aussage, jede Geste, besonders im Umgang der beiden Hauptfiguren miteinander." Z

"Armin Dallapiccola erwirkt seiner komplexen Figur Sympathie und Verständnis, wenn schon nicht Toleranz. Ebenso leidenschaftlich arbeitet Gabi Herz ihre Stevie heraus, verinnerlicht den Text und lässt Spannung aufkommen. Eine anrührende Leistung bietet Nico Delpy (Billy): jung, verletzlich, aggressiv, (...). " Z


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