DIE MONDFINSTERNIS (The Eclipse)
Schauspiel von Joyce Carol OatesDeutsch von Alissa Walser
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Premiere: Mittwoch, 19. April 2006, 19.00 (!) Uhr Weitere Aufführungen: 22.04., 27.04., 28.04., 29.04., 02.05., 03.05., 04.05., 05.05.06 - 20.00 Uhr 30.04.06 - 17.00 Uhr 20.04., 21.04., 26.04.06 - 10.00 Uhr Studio Regie: Wolfgang Kraßnitzer Bühne: Thomas Pekny Kostüme: Oliver Mölter Video: Jiri Gasperi Mit: Julia Gschnitzer und Angelica Ladurner sowie Tina Amon Amonsen, Hannes Baldo und Franz Weger |
Muriel Weißt du, warum mir Boxen gefällt?
Stephanie Weil’s dabei um die Hirnschäden – von anderen geht.
Muriel ist eine allein erziehende Mutter und hat mehr als vierzig Jahre Naturwissenschaften unterrichtet, nachdem ihr Traum, Astrophysikerin zu werden, gescheitert war. Stephanie, ihre erwachsene Tochter, ist eine engagierte Feministin und steht kurz vor dem Durchbruch ihrer politischen Karriere. Doch sie zögert, ob sie ihre alternde Mutter, die seit einiger Zeit an Wahnvorstellungen leidet, peinliche Szenen in der Öffentlichkeit provoziert und von sonderbaren Männerfreundschaften erzählt, allein lassen und damit ihrem eigenen Lebensweg folgen soll.
„Das Jahrhundert, das mit dem Strindbergs „Totentanz“ begonnen hat, endet mit der „Mondfinsternis“ – den Unterschied nennen wir Fortschritt“ schreibt Alfred Pfabigan anlässlich der deutschsprachigen Erstaufführung von „Die Mondfinsternis“ im Wiener Akademietheater im Jahre 1992.
Joyce Carol Oates (1938 in New York State geboren) zählt zu den bedeutendsten Autorinnen der amerikanischen Gegenwartsliteratur. Sie stammt aus einfachen Verhältnissen und wuchs auf der Farm der Großeltern im ländlichen Milieu auf. Ein Stipendium ermöglichte ihr das Studium der Literaturwissenschaften und Philosophie. Seit 1978 ist sie Professorin für „Kreatives Schreiben“ an der Princeton University in New York. Für die mehr als 300 Erzählungen, Romane und Theaterstücke erhielt Joyce Carol Oates zahlreiche Preise.



