Alices Reisein die Schweiz
Wie viel Freiheit verträgt das Sterben?
VBB-Januar-Produktion sucht Konfrontation mit dem Thema
Presseaussendung 04/01Bozen, den 28.12.2006
Der bittere Kampf des schwer kranken Römers Piergiorgio Welby hat weit über Italien hinaus die Frage aufgeworfen, inwieweit der Mensch über sein eigenes Leben und vor allem über den eigenen Tod bestimmen darf. Zu dem Thema „Würdevolles Sterben in unserer Zeit?“ laden die Vereinigten Bühnen Bozen am Samstag, 13. Januar 2007 um 11 Uhr zum TheaterThemenFrühstück in das Stadttheater Bozen ein.
Den Anstoß zu der Diskussionsrunde gab „Alices Reise in die Schweiz“. In dem Schauspiel, das vom 12. bis 27. Januar 2007 von den VBB auf die Bühne des Studios gebracht wird, hinterfragt der Schweizer Dramatiker Lukas Bärfuss auf sensible und virtuose Weise unseren Umgang mit dem Tod und berührt menschliche Lebensfragen wie: Gibt es ein Recht auf Sterben? Wie können wir in Würde sterben? In wessen Hände legen wir unser Sterben? Und wie viel Freiheit und Selbstbestimmung verträgt unser Sterben?
Bei dem TheaterThemenFrühstück am 13. Januar nehmen der Arzt Oswald Mayr, Präsident der Ethikkommission des Landes, Rainer Feichter, Leiter der Hospizbewegung der Caritas, der Musiker, Maler und Theologe Robert Hager, sowie die Regisseurin Dora Schneider an der Gesprächsrunde teil. Es moderiert Susanne Barta. Die VBB nehmen erneut die Herausforderung an, sich mit tabubesetzten Fragen auseinanderzusetzen.


