Berufstheater auf Erfolgskurs
Bozen, den 12.01.2007
Die Vereinigten Bühnen Bozen (VBB) feiern Geburtstag. Aus dem aus vier Amateurbühnen entstandenen Verein hat sich in 15 Jahren ein erfolgreicher Theaterbetrieb entwickelt, der durch hochwertige Eigenproduktionen ein breites Südtiroler Publikum erreicht.
Am 14. Januar 1992 schlossen sich die „Initiative“(Waltraud Staudacher), die „Kleinkunstbühne“ (Manfred Schweigkofler), das „Südtiroler Ensembletheater“ (Erich Innerebner) und die „Talferbühne Bozen“ (Johann Winkler) zusammen, um als „Vereinigte Bühnen Bozen“ räumliche, technische und finanzielle Ressourcen effizienter zu nutzen. Die Forderung nach der Schaffung eines Berufstheaters in Bozen konnte so mit mehr Nachdruck durchgesetzt werden. Nach einer ersten Umstrukturierung des Vereins 1995 gelang es dem künstlerischen Berater Alfred Meschnigg, die Grundlagen für die Umorganisation in ein Profitheater zu schaffen. Mit der Ernennung von Georg Mittendrein 1998 zum künstlerischen Direktor der VBB wurde ein entscheidender Schritt in Richtung eines professionellen Theaterbetriebes gemacht. In der „Baracke am Bahnhof“ setzte Mittendrein mit Eigenproduktionen und zahlreichen Gastspielen bleibende Akzente, verließ die Vereinigten Bühnen Bozen jedoch 1999 kurz vor dem Einzug in das neu erbaute Stadttheater am Verdiplatz. Im Januar 2000 übernahm Emmanuel Bohn die künstlerische Leitung, schaffte es jedoch nicht, den Erfolgskurs von Mittendrein fortzuführen.
Thomas Seeber, amtierender Präsident des Vereins, übernahm im Juli 2001 kurzfristig die Führung der Belegschaft und die Gestaltung des Spielplans. Was die lokalen Medien als Untergang ankündigten, gestaltete sich als geglückter Neubeginn. Unter der künstlerischen Leitung von Thomas Seeber und mit dem Ziel, ein in Südtirol, für Südtirol und mit Südtirol produzierendes Theater zu sein, haben die VBB seit 2001 insgesamt ca. 40 Produktionen mit über 500 Vorstellungen auf die Bühne gebracht. Dabei setzt Seeber verstärkt auf Kooperationspartner im In- und Ausland, wodurch ein Anschluss an die lokale Theaterszene und eine Öffnung über die Grenzen Südtirols hinaus stattfindet.
Im Mai 2003 wurden die neuen Statuten, die den Vereinigten Bühnen Bozen die Funktion eines öffentlich-rechtlichen Theaters zusprechen, genehmigt, womit die 1992 mit der Gründung begonnene Fusionierung der Bozner Bühnen vollendet war. Im Laufe der Jahre gelang es den VBB mit ihren Eigenproduktionen, immer mehr ZuschauerInnen anzusprechen, da die Spielpläne sowohl Stücke moderner Dramatik, als auch klassischer Komödie umfassten. Besonders publikumswirksam sind seit Jahren das Kindertheater in der Weihnachtszeit sowie die Musicals zum Ende der Spielzeit.
Nach dem Motto „Theater, das entgegenkommt“ schicken die VBB seit 2005 Eigenproduktionen einmal pro Spielzeit erfolgreich auf Tournee. Dieser Weg wird fortgesetzt, um noch mehr Menschen für das Theater begeistern zu können und dem kulturpolitischen Wunsch nach einer Bespielung der wichtigsten Theatersäle des Landes Rechnung zu tragen. Auch sollen die vor fünf Jahren begonnene Heranführung von jungem Publikum an das Theater in Form des Jugendtheaterclubs und die Zusammenarbeit mit den Schulen intensiviert werden.
Die Vereinigten Bühnen Bozen, die für ihre Produktionen ebenso Südtiroler Schauspieler wie Künstler aus dem Ausland engagieren, scheuen auch nicht die Auseinandersetzung mit brennenden Fragen und weniger angenehmen Themen unserer Zeit. Mit seinem aktuellen Programm greift das Bozner Berufstheater einmal mehr gesellschaftliche und künstlerische Impulse auf und trägt dazu bei, das Theater zu einem wichtigen Kommunikations- und Kulturträger des Landes zu machen.
Die Vereinigten Bühnen Bozen feiern ihr fünfzehnjähriges Bestehen mit mehreren Geburtstagsaktionen über das ganze Jahr 2007 hinweg.
Vereinigte Bühnen Bozen werden 15
Pressemitteilung 00-02Bozen, den 12.01.2007
Die Vereinigten Bühnen Bozen (VBB) feiern Geburtstag. Aus dem aus vier Amateurbühnen entstandenen Verein hat sich in 15 Jahren ein erfolgreicher Theaterbetrieb entwickelt, der durch hochwertige Eigenproduktionen ein breites Südtiroler Publikum erreicht.
Am 14. Januar 1992 schlossen sich die „Initiative“(Waltraud Staudacher), die „Kleinkunstbühne“ (Manfred Schweigkofler), das „Südtiroler Ensembletheater“ (Erich Innerebner) und die „Talferbühne Bozen“ (Johann Winkler) zusammen, um als „Vereinigte Bühnen Bozen“ räumliche, technische und finanzielle Ressourcen effizienter zu nutzen. Die Forderung nach der Schaffung eines Berufstheaters in Bozen konnte so mit mehr Nachdruck durchgesetzt werden. Nach einer ersten Umstrukturierung des Vereins 1995 gelang es dem künstlerischen Berater Alfred Meschnigg, die Grundlagen für die Umorganisation in ein Profitheater zu schaffen. Mit der Ernennung von Georg Mittendrein 1998 zum künstlerischen Direktor der VBB wurde ein entscheidender Schritt in Richtung eines professionellen Theaterbetriebes gemacht. In der „Baracke am Bahnhof“ setzte Mittendrein mit Eigenproduktionen und zahlreichen Gastspielen bleibende Akzente, verließ die Vereinigten Bühnen Bozen jedoch 1999 kurz vor dem Einzug in das neu erbaute Stadttheater am Verdiplatz. Im Januar 2000 übernahm Emmanuel Bohn die künstlerische Leitung, schaffte es jedoch nicht, den Erfolgskurs von Mittendrein fortzuführen.
Thomas Seeber, amtierender Präsident des Vereins, übernahm im Juli 2001 kurzfristig die Führung der Belegschaft und die Gestaltung des Spielplans. Was die lokalen Medien als Untergang ankündigten, gestaltete sich als geglückter Neubeginn. Unter der künstlerischen Leitung von Thomas Seeber und mit dem Ziel, ein in Südtirol, für Südtirol und mit Südtirol produzierendes Theater zu sein, haben die VBB seit 2001 insgesamt ca. 40 Produktionen mit über 500 Vorstellungen auf die Bühne gebracht. Dabei setzt Seeber verstärkt auf Kooperationspartner im In- und Ausland, wodurch ein Anschluss an die lokale Theaterszene und eine Öffnung über die Grenzen Südtirols hinaus stattfindet.
Im Mai 2003 wurden die neuen Statuten, die den Vereinigten Bühnen Bozen die Funktion eines öffentlich-rechtlichen Theaters zusprechen, genehmigt, womit die 1992 mit der Gründung begonnene Fusionierung der Bozner Bühnen vollendet war. Im Laufe der Jahre gelang es den VBB mit ihren Eigenproduktionen, immer mehr ZuschauerInnen anzusprechen, da die Spielpläne sowohl Stücke moderner Dramatik, als auch klassischer Komödie umfassten. Besonders publikumswirksam sind seit Jahren das Kindertheater in der Weihnachtszeit sowie die Musicals zum Ende der Spielzeit.
Nach dem Motto „Theater, das entgegenkommt“ schicken die VBB seit 2005 Eigenproduktionen einmal pro Spielzeit erfolgreich auf Tournee. Dieser Weg wird fortgesetzt, um noch mehr Menschen für das Theater begeistern zu können und dem kulturpolitischen Wunsch nach einer Bespielung der wichtigsten Theatersäle des Landes Rechnung zu tragen. Auch sollen die vor fünf Jahren begonnene Heranführung von jungem Publikum an das Theater in Form des Jugendtheaterclubs und die Zusammenarbeit mit den Schulen intensiviert werden.
Die Vereinigten Bühnen Bozen, die für ihre Produktionen ebenso Südtiroler Schauspieler wie Künstler aus dem Ausland engagieren, scheuen auch nicht die Auseinandersetzung mit brennenden Fragen und weniger angenehmen Themen unserer Zeit. Mit seinem aktuellen Programm greift das Bozner Berufstheater einmal mehr gesellschaftliche und künstlerische Impulse auf und trägt dazu bei, das Theater zu einem wichtigen Kommunikations- und Kulturträger des Landes zu machen.
Die Vereinigten Bühnen Bozen feiern ihr fünfzehnjähriges Bestehen mit mehreren Geburtstagsaktionen über das ganze Jahr 2007 hinweg.


