Liebesspiel

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von Lars Norén

Autor von Lars Norén, Regie Irmgard Lübke, Ausstattung Lars Peter, Licht Karl Apfelbeck, Dramaturgie Matthias Asboth, Elisabeth Thaler

Deutsch von Katja Hagedorn
Koproduktion mit dem Landestheater Niederösterreich

 

 

Besetzung

Mann A Christoph Kail
Frau B Marion Reiser

Mann C Lukas Spisser
Frau D Magdalena Helmig

Mann E Dominik Kaschke

 

Dauer 60 min.

 

Inhalt

A und B haben einen siebenjährigen Sohn. Der Mann möchte ein Haus kaufen und noch ein Kind bekommen, doch die Frau interessiert sich nicht mehr dafür. C und D wünschen sich ein Kind, doch es klappt nicht. Nach drei Behandlungen überlegen sie, ein Kind zu adoptieren. B und C haben eine Affäre. Die Beziehungen scheitern, die Zeitebenen verschieben sich. E tritt auf, er hat sich von seiner Frau getrennt, nachdem das Mädchen, das sie adoptiert hatten, verstorben ist. B wird schließlich schwanger von C und trifft eine Entscheidung.

Lars Norén nähert sich in „Liebesspiel“ alltäglichen Geschichten, nimmt den Figuren ihre Namen und reduziert ihre Sprache aufs Wesentliche. Die Themen sind allgegenwärtig und vertraut: Beziehungen, Kinderwunsch, Unfruchtbarkeit, Trennung. Noréns Blick auf die Menschen und ihre Schicksale ist psychologisch präzise und nüchtern. „Wie in einer Seifenoper – aber ohne den Seifenschaum, ohne die grellen Töne falscher Intimität. Nackt, aller unsinnigen Ausreden beraubt“, so die Tageszeitung Dagens Nyheter.

 

 

Lars Norén *1944 in Stockholm, begann als Lyriker und Romancier, ehe er 1973 sein erstes Theaterstück schrieb. Seither gilt er als einer der bedeutendsten und meistgespielten Dramatiker Skandinaviens. Für seine Stücke erhielt er zahlreiche Auszeichnungen. Er war Intendant in Stockholm, künstlerischer Leiter in Göteborg und arbeitet seit 1993 auch als Regisseur.

Irmgard Lübke studierte Germanistik und Kunstgeschichte in Frankfurt/Main. Seit 1998 arbeitet sie als freischaffende Regisseurin an zahlreichen Theatern von Salzburg über Innsbruck, Oldenburg, Graz, Bamberg, Paderborn bis St. Pölten mit Inszenierungen von Stücken u.a. von Georg Büchner, Arthur Miller, Edward Albee, Simon Stephens, Max Frisch, Peter Turrini und Thomas Bernhard.