Pension Schöller

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Komödie von Carl Laufs

Regie Maya Fanke, Bühne Luis Graninger, Kostüme Isabel Graf, Licht Micha Beyermann, Dramaturgie Elisabeth Thaler

Nach einer Idee von Wilhelm Jacoby

Besetzung
Philipp Klapproth Alexandre Pelichet
Ulrike Sprosser Brigitte Jaufenthaler
Ida Alexa Brunner
Franziska Katharina Gschnell
Alfred Klapproth Peter Schorn
Ernst Kissling Florian Eisner
Fritz Bernhardy Günther Götsch
Josephine Krüger Patrizia Pfeifer
Schöller Michael A. Grimm
Amalie Schöller Andrea Haller
Friederike / Maria Jasmin Mairhofer
Eugen Rümpel Thomas Hochkofler

Inhalt

Philipp Klapproth hat einen außergewöhnlichen Wunsch. Er hat einen fesselnden Artikel über Heilanstalten für Geisteskranke gelesen und möchte aus Neugierde eine solche Anstalt besuchen. Wenn sein Neffe Alfred ihm diesen Wunsch erfüllt, will Klapproth ihm finanziell unter die Arme greifen. Alfreds Freund Ernst hat die Lösung: der Gesellschaftsabend in der Pension Schöller! Die Gäste dort gingen leicht als Verrückte durch, der Onkel dürfe sich nur nichts anmerken lassen. Gesagt, getan! Klapproth trifft bei Schöller auf Eugen Rümpel, den Möchte-gern-Schauspieler mit Sprachfehler, die nach Geschichten gierende Schriftstellerin Josephine Krüger, den skurrilen Weltenbummler Fritz Bernhardy und Amalie Schöller, die auf Teufel komm raus ihre Tochter unter die Haube bringen will. Klapproth ist begeistert! Als die „Verrückten“ jedoch kurz darauf bei ihm zuhause auftauchen, ist er bald selbst dem Wahnsinn nahe.


Die bekannte Komödie von Carl Laufs aus dem Jahre 1890 lebt von einfallsreichen Pointen, skurrilen Figuren und viel Situationskomik. Es ist ein Riesenspaß, die Pensionsgäste mit ihren schrägen Eigenschaften durch die Augen Klapproths als Irre zu beobachten. Am Ende bleibt die Frage: Wer ist verrückt? Wer ist normal? Doch kann man sich da immer so sicher sein?

Carl Laufs *1858 in Mainz, schrieb Lustspiele und Schwänke. Gemeinsam mit Wilhelm Jacoby war er im Mainzer Karneval Verein tätig. 1887 schrieb er das Stück „Ein toller Einfall“, kurz darauf entstand „Pension Schöller“ nach einer Idee von Jacoby. Danach war Laufs als freier Schriftsteller tätig. Er starb 1901 in Kassel.

Maya Fanke ist freie Regisseurin und Autorin. Inszenierungen u.a. in Innsbruck, Hamburg, Salzburg, Zürich, Dresden, Nürnberg, Berlin und in Paderborn. Zahlreiche Einladungen zu Theaterfestivals und Preise. Zuletzt erhielt sie für ihre Inszenierung „Das weiße Zimmer“ den „Goldenen Löwen“, die höchste Theaterauszeichnung in China. An den Vereinigten Bühnen Bozen inszenierte sie 2015 die Komödie „Die Wahrheit“.