Gegen Gewalt an Frauen: Muscato inszeniert "Carmen" mit neuem Finale

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Der bekannte Opernregisseur Leo Muscato, der für die VBB vergangenen Herbst die Komödie "Der Diener zweier Herren" auf die Bühne brachte, hat für die Bizets Carmen-Premiere am 7. Jänner in Florenz ein neues Ende inszeniert und damit ein Statement gegen Gewalt an Frauen gesetzt! Wir gratulieren und freuen uns sehr mit ihm!
In der neuen Version der Oper wird Carmen nicht ermordet, sondern erschießt mit einer Pistole Don Jose. Dieses neue Ende von Muscato schlug hohe Wellen in der Presse. Zahlreiche italienische, österreichische und gar englische Medien berichteten von einem Theaterstück das gegen Gewalt an Frauen aufruft und damit ein gesellschaftliches Zeichen setzt.

"Theater als Mittel zur kritischen Entwicklung"

Die etwas "andere" Inszenierung von Leo Muscato will sich vom Original dahingehend unterscheiden, als dass die Frau sich nicht selbst opfern muss, um ihre Freiheit zu verteidigen. "Das ist ein heute sinnloser Gesichtspunkt", sagt Muscato in diversen Interviews.

Leo Muscato ist nächste Woche mit dem Klassiker "IL NOME DELLA ROSA" im teatro stabile von Bozen zu sehen - hier geht's zu den Daten.