Heidi

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nach dem Roman von Johanna Spyri, Fassung von Andreas Jungwirth, Musik von Opas Diandl

Regie Andreas Baumgartner, Musik Opas Diandl, Darsteller Christoph Griesser, Rainer Hauer, Jasmin Barbara Mairhofer, Margot Mayrhofer, Marianne Pardeller, Karin Verdorfer, Peter Woy, Ausstattung Michaela Mandel, Licht Julian Marmsoler

Heidi hüpft an der Seite ihrer Tante Dete den Berghang hinauf. Sie bringt das Waisenmädchen auf die Alm zu ihrem Großvater, dem mürrischen alten Alm-Öhi. Bei ihm soll Heidi ab sofort wohnen. Der Alm-Öhi ist darüber alles andere als erfreut, lebt er doch schon Jahre abgeschieden von der Welt auf seiner Hütte. Seit Heidis Eltern gestorben sind, meidet er den Kontakt zu Menschen, nur der Ziegenpeter kommt täglich vorbei, um Schwänli und Bärli mit auf die Alm zu treiben. Heidi fühlt sich beim Alm-Öhi sofort zuhause, sie findet ihn gar nicht so griesgrämig wie die Leute aus dem Dörfli, eigentlich hat sie ihn richtig gern. Und am schönsten findet sie es, wenn sie mit dem Ziegenpeter und den Geißen hoch hinauf darf bis zu den saſtigen Wiesen. Die vielen bunten Blumen, das Glitzern der Schneefelder und Leuchten der Berggipfel bereiten Heidi riesig Freude. Als Tante Dete wieder auftaucht, um Heidi ungefragt nach Frankfurt mitzunehmen, bricht für das Mädchen eine Welt zusammen.

Heidi ist vielleicht der liebevollste Dickschädel und die jüngste „Freiheitskämpferin“ der deutschsprachigen Literatur. Sie spürt genau, was sie will und fordert ein, was ihr gut tut. Unbeirrt schreitet sie voran. Obwohl dem Mädchen alle Voraussetzungen für ein fröhlich unbeschwertes Leben fehlen, findet es am Ende Geborgenheit, Liebe und Schutz. Deshalb gehören Johanna Spyris (1827-1901) Heidi-Romane zu den bekanntesten und beliebtesten Kinderbüchern der Welt.

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Ab 5 Jahren