Medea

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Termine

Sa 10.03. 20:00 Uhr Ticket
Premiere
Stadttheater, Studio Bozen
Do 15.03. 20:00 Uhr Ticket
Stadttheater, Studio Bozen
Fr 16.03. 20:00 Uhr Ticket
Stadttheater, Studio Bozen
Sa 17.03. 19:15 Uhr
Stückeinführung
Stadttheater, Studio Bozen
Sa 17.03. 20:00 Uhr Ticket
Stadttheater, Studio Bozen
So 18.03. 18:00 Uhr Ticket
Stadttheater, Studio Bozen
Do 22.03. 20:00 Uhr Ticket
Stadttheater, Studio Bozen
Fr 23.03. 20:00 Uhr Ticket
Stadttheater, Studio Bozen
Sa 24.03. 20:00 Uhr Ticket
Stadttheater, Studio Bozen

von Franz Grillparzer

Regie Cilli Drexel, Bühne Judith Oswald, Kostüme Imke Schlegel, Licht Julian Marmsoler, Dramaturgie Ina Tartler

Besetzung

Kreon Christoph Kail

Kreusa Constanze Passin

Jason Hannes Perkmann

Medea Marie-Therese Futterknecht

Gora Patrizia Pfeifer

Zum Stück

Die Königstochter Medea muss aus ihrer Heimat Kolchis fliehen, vom eigenen Vater verbannt und verflucht, weil sie Jason liebt, den Feind und Anführer der griechischen Argonauten. Jasons Kuss traf Medea wie ein Blitz. Zwei Mal rettete sie ihm auf Kolchis das Leben und half ihm mittels ihrer Zauberkunst das goldene Vlies, ein magisch unheilvolles Widderfell, von den Kolchern zurück zu erbeuten. Das Paar flieht zu Jasons Onkel. Als dieser plötzlich stirbt, werden Jason und Medea verdächtigt und vertrieben. Die beiden irren lange heimatlos umher, bis sie nach Korinth gelangen, wo Jason bei seinem väterlichen Freund, König Kreon, um Asyl bittet. Dieser duldet Medea nur widerwillig, obwohl sich die Barbarin um Anpassung an die fremde Kultur bemüht. Als Jason sich in Kreons Tochter Kreusa verliebt, beginnt Medeas Untergang.

 
„Medea“ ist das Kernstück der zwischen 1818 und 1821 entstandenen Trilogie „Das Goldene Vlies“ - ein dramatisches Gedicht, das als großes Liebes- und Überlebensdrama entstanden ist, ein Theatertext von sprachlich seltener Schönheit, dessen Aktualität bis heute ungebrochen ist. Medea - die Fremde, die Verbannte, die Verletzte, die Hoffende, die Rasende inmitten von Willkür, Macht, Interessen, Zerstörung, Krieg.
 
 
Franz Grillparzer *1791 in Wien, gilt als einer der bedeutendsten österreichischen Dichter und Dramatiker des 19. Jahrhunderts. Sein Erstlingswerk „Die Ahnfrau“ stand unter dem Einfluss der Romantik. Später nahm er Elemente der Aufklärung und des Sturm und Drang in seine Werke auf. Zu den wichtigsten zählen: „Sappho“, „Das Goldene Vlies“, „Des Meeres und der Liebe Wellen“, „Weh dem, der lügt!“, „Libussa“, „Die Jüdin von Toledo“. Er starb 1872 in Wien.
 
 
Cilli Drexel studierte von 2002 bis 2006 Regie an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Inszenierungen am Landestheater Tübingen, Schauspiel Essen und am Nationaltheater Mannheim, wo sie von der Spielzeit 2009-2010 bis 2011-2012 Hausregisseurin war. Ihre Arbeiten führten sie u.a. auch ans Theater Bielefeld, ans Schauspiel Leipzig, Landestheater Niederösterreich, E.T.A Hoffmann Theater Bamberg und ans Deutsche Theater Berlin.