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28.03.2014 - 13.04.2014

Am Schwarzen See

von Dea Loher

Zwei Paare treffen sich am Schwarzen See: Cleo und Eddie betreiben hier eine Brauerei, die bankrott gehen würde, kümmerte sich Cleo nicht um neue Kredite. Eddie wirft hingegen das Geld zum Fenster hinaus, er ist freigiebig bis zur Maßlosigkeit und verschenkt am liebsten alles, was er besitzt. Die beiden haben Else und Johnny seit dem schrecklichen Ereignis vor vier Jahren nicht mehr gesehen. Obwohl dem befreundeten Paar das Leben am Schwarzen See gut gefallen hatte, obwohl Else und Johnny hier Halt und endlich auch ein Gefühl der Zugehörigkeit empfunden hatten, sind sie danach in die Stadt gezogen. Johnny arbeitet dort in einer Bankzentrale, vor ein paar Wochen ist er jedoch einfach zusammengeklappt. Else begnügt sich, da sie einen Herzfehler hat, mit der langweiligen Arbeit in der Buchhaltung eines Leihhauses. Nun treffen sich die Freunde wieder am Ufer des Schwarzen Sees — ein Ort voller Erinnerungen.

Dea Loher gehört zu den interessantesten und erfolgreichsten Dramatikerinnen der Gegenwart. Ihren Texten sind ein großes Geheimnis und eine absolute Notwendigkeit eingeschrieben, sie sind von seltener sprachlicher Schönheit und Präzision. Sie entwirft Figuren, die in ihrer Angst, auf sich selbst zu sehen, in ihrer Sehnsucht nach Vollkommenheit, ihrer Suche nach Glück und einem ganz normalen Sinn im Leben zutiefst menschlich sind.

Dea Loher *1964 in Traunstein. Studium der Germanistik und Philosophie an der Universität München. Ab 1990 studiert sie Szenisches Schreiben bei Yaak Karsunke und Heiner Müller an der Universität der Künste Berlin. Ihr dramatisches Werk umfasst inzwischen sechzehn Stücke, zwölf davon hat Andreas Kriegenburg uraufgeführt. Zu ihren bekanntesten Stücken zählen „Adam Geist“, „Unschuld“, „Das letzte Feuer“ und „Diebe“. Dea Loher ist mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden, ihre Stücke sind in fünfzehn Sprachen übersetzt und werden weltweit gespielt. 2012 erschien ihr Debütroman „Bugatti taucht auf“.

Dominique Schnizer *1980 in Graz. Er inszenierte am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, Nationaltheater Weimar, Theater Heidelberg, Staatstheater Mainz, Theater Osnabrück, Stadttheater Klagenfurt und am Staatstheater Karlsruhe. Mit dem Schriftsteller Henning Mankell verbindet ihn eine langjährige Zusammenarbeit. Zuletzt erarbeiteten sie zusammen „Endstation Sehnsucht“ am Teatro Avenida in Maputo, Mosambik, und das Projekt „Doors“.

Premiere:
28.03.2014 - 20:00 Uhr
Stückeinführung:
29.03.2014 - 19:15 Uhr
Ort:

Stadttheater Bozen / Studio

02.04.2014 - 20:00 Uhr

Termine

28.03.2014.21.00,
28.03.2014
Beginn: 20:00 Uhr
Ort:

Stadttheater Bozen / Studio

29.03.2014.21.00,
29.03.2014
Beginn: 20:00 Uhr
Ort:

Stadttheater Bozen / Studio

03.04.2014.22.00,
03.04.2014
Beginn: 20:00 Uhr
Ort:

Stadttheater Bozen / Studio

04.04.2014.22.00,
04.04.2014
Beginn: 20:00 Uhr
Ort:

Stadttheater Bozen / Studio

05.04.2014.22.00,
05.04.2014
Beginn: 20:00 Uhr
Ort:

Stadttheater Bozen / Studio

06.04.2014.22.00,
06.04.2014
Beginn: 20:00 Uhr
Ort:

Stadttheater Bozen / Studio

10.04.2014.22.00,
10.04.2014
Beginn: 20:00 Uhr
Ort:

Stadttheater Bozen / Studio

11.04.2014.22.00,
11.04.2014
Beginn: 20:00 Uhr
Ort:

Stadttheater Bozen / Studio

12.04.2014.22.00,
12.04.2014
Beginn: 20:00 Uhr
Ort:

Stadttheater Bozen / Studio

13.04.2014.22.00,
13.04.2014
Beginn: 20:00 Uhr
Ort:

Stadttheater Bozen / Studio

Besetzung

Else
Gerti Drassl
Johnny
Christoph Kail
Cleo
Marie-Therese Futterknecht
Eddie
Dominik Warta
Regie
Dominique Schnizer
Ausstattung
Christin Treunert
Licht
Julian Marmsoler
Dramaturgie
Ina Tartler