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11.05.2013 - 26.05.2013

Das Ballhaus

Tanz durch ein Jahrhundert

Schauspiel ohne Worte mit Musik
nach dem Stück „Le Bal“ uraufgeführt durch das Théâtre du Campagnol
nach einer Idee von Jean-Claude Penchenat

Fassung für die VBB von Maxi Obexer und Roberto Cavosi

Wir befinden uns in einem Südtiroler Ballhaus. Die Live-Band spielt auf zum Tanz durch ein Jahrhundert. Wir erleben eine Zeitreise durch die Geschichte, die davon erzählt, wie und wo man sich zum Tanze traf, zu welcher Musik man sich hinreißen ließ, auf welche Weisen die Menschen durch die Jahrzehnte tanzten. Dabei erzählt sich auch die Geschichte der Südtiroler/-innen und der Italiener/-innen – manchmal so, wie wir sie kennen, manchmal ganz anders. Denn was, wenn nicht der Tanz und die Musik, konnten die Menschen auch in politisch angespannten Zeiten zusammenführen? Unvergessliche Lieder und coole Lieblingssongs erklingen, es sprechen die Körper, der Atem, die Blicke. Takt für Takt, Schritt für Schritt wird auf der Bühne das kollektive Bewusstsein aktiviert, alles kommt in Bewegung, in ein neues Licht, in überraschend andere Zusammenhänge. Trotz der wechselnden politisch-historischen Hintergründe bleiben die Sehnsüchte, Hoffnungen und besonderheiten der Ballhaus-Besucher/-innen gleich. Was sich ändert, sind die Lieder und ihr Tanz.

Maxi Obexer und Roberto Cavosi schreiben das deutsch/italienische „Drehbuch“ für diesen Abend. Mit der Rückschau in die eigene Geschichte vollzieht sich auch der Blick nach vorn in ein Europa, in der die Kunst, den Takt zu halten, die Schritte geschmeidig elegant zu führen und sich dabei nicht auf die Füße zu treten, auch heute so wichtig ist wie eh und je. In diesem Sinne verspricht der Abend eine schneidig-geschmeidige und im wahrsten Sinne des Wortes beste Unterhaltung.

Maxi Obexer wurde in Brixen geboren. Sie studierte Vergleichende Literaturwissenschaft, Philosophie und Theaterwissenschaft in Wien und Berlin. Für ihre Stücke erhielt sie zahlreiche Preise und Stipendien. Seit 2010 belegt sie eine Gastprofessur am Institut für Szenisches Schreiben an der Universität der Künste, Berlin. Sie lebt in Berlin als Autorin von Theaterstücken, Hörspielen sowie Erzählungen und Essays. Im Jahr 2011 erschien im Folio Verlag ihr erster Roman „Wenn gefährliche Hunde lachen“. Ihre letzten Theaterstücke schrieb sie für das Theater Freiburg, das Theater Basel sowie für das Staatstheater Dresden.

Roberto Cavosi *1959 in Meran. Seine Stücke werden an den wichtigsten italienischen Bühnen aufgeführt, u.a. am Teatro Stabile di Bolzano, Teatro Stabile del Friuli Venezia Giulia, Teatro Stabile di Roma, Teatro Stabile del Veneto, Teatro Biondo Stabile di Palermo sowie am Teatro Franco Parenti in Mailand. Außerdem kamen sie in Paris, Belgien und London auf die Bühne. Die Columbia University New York widmete ihm und seinem Werk mehrere Studien und Veranstaltungen. Er erhielt zahlreiche nationale und internationale Preise, u.a. den Premio Idi und den Premio Riccione. Er konzipierte die Radiosendung „Teatrogiornale“ auf Rai 3.

Premiere:
11.05.2013 - 20:00 Uhr
Stückeinführung:
16.05.2013 - 19:15 Uhr
Ort:

Stadttheater Bozen / Großes Haus

Dauer:
ca. 3 Stunden, inkl. einer Pause
04.05.2013 - 20:00 Uhr

Termine

11.05.2013.22.00,
11.05.2013
Beginn: 20:00 Uhr
Ort:

Stadttheater Bozen / Großes Haus

15.05.2013.22.00,
15.05.2013
Beginn: 20:00 Uhr
Ort:

Stadttheater Bozen / Großes Haus

16.05.2013.22.00,
16.05.2013
Beginn: 20:00 Uhr
Ort:

Stadttheater Bozen / Großes Haus

17.05.2013.22.00,
17.05.2013
Beginn: 20:00 Uhr
Ort:

Stadttheater Bozen / Großes Haus

18.05.2013.22.00,
18.05.2013
Beginn: 20:00 Uhr
Ort:

Stadttheater Bozen / Großes Haus

22.05.2013.22.00,
22.05.2013
Beginn: 20:00 Uhr
Ort:

Stadttheater Bozen / Großes Haus

23.05.2013.22.00,
23.05.2013
Beginn: 20:00 Uhr
Ort:

Stadttheater Bozen / Großes Haus

24.05.2013.22.00,
24.05.2013
Beginn: 20:00 Uhr
Ort:

Stadttheater Bozen / Großes Haus

25.05.2013.22.00,
25.05.2013
Beginn: 20:00 Uhr
Ort:

Stadttheater Bozen / Großes Haus

26.05.2013.22.00,
26.05.2013
Beginn: 20:00 Uhr
Ort:

Stadttheater Bozen / Großes Haus

Besetzung

Barmann
Franz Weger
Marlene / die vergessene Ladinerin
Liz Marmsoler
Luisa / die ital. Lehrerin / Amerikanerin / ital. Touristin
Mia Meneghini (Dance Captain)
Aurora / die bürgerliche Frau
Heike Kretschmer
Gabi / die Magd / Modeverkäuferin
Andrea Haller
Helga / die dt. Lehrerin / Amerikanerin
Doris Warasin
Helene / die Mutter / dt. Touristin
Margrit Sartorius
Brigitte / das rebellische Mädchen
Julia Hinteregger
Franco / der ital. Arbeiter / ital. Tourist
Bardo Böhlefeld
Hubert / der Vater / Gemeindebeamte / dt. Tourist
Anton Algrang
Hans / der Bauer / Hotelier
Lukas Lobis
Claudio / der Faschist / Nazi / Ötzi
Gilles Welinski
Aral / der Fanatiker / österr. Soldat
Simon Weiskopf
Salvatore / der Carabiniere / Amerikaner / Albaner
Eugenio Dura
Daniele / der ital. Immigrant / Amerikaner / ital. Tourist / Frosch
Pasquale di Filippo
Sänger*innen
Greta Marcolongo, Beatrix Reiterer, Hannes Staffler
Regie
Bettina Bruinier
Musikalische Leitung
Stephen Lloyd
Choreografie
Marie Stockhausen
Ausstattung
Mareile Krettek
Licht
Micha Beyermann
Dramaturgie
Ina Tartler, Elisabeth Thaler
Historische Beratung
Hans Heiss
Musikalische Arrangements
Stephen Lloyd, Roberto Zecchinelli
Korrepetition
Roberto Tubaro
Band
Stephen Lloyd, Jürgen Federer, Theo Schwarz, Ludwig Wilhalm, Toni Taschler, Irene Troi, Mattia Mariotti, Roberto Zecchinelli, Peter Paul Hofmann, Davide Dalpiaz