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05.03.2016 - 20.03.2016

Der Revisor

Komödie von Nikolaj Gogol

Bearbeitet von John von Düffel
Nach einer Rohübersetzung von Natascha Görde

Ein Revisor hat sich angekündigt. Die Nachricht bringt die korrupte Beamtenschaft einer russischen Kleinstadt total in Panik, allen voran den Stadthauptmann. Schließlich haben alle Beamten Dreck am Stecken: sie lassen sich schmieren, bestechen oder erfüllen ihre Aufgaben nicht. Jetzt sind sie dran, die Herren. Der Revisor ist inkognito unterwegs, angeblich ein hoher Beamter aus Moskau, er kann jeden Moment da sein, wenn er nicht schon unerkannt in der Stadt herumspioniert. Versehentlich wird also der erstbeste Neuankömmling im Gasthaus, ein junger Mann namens Chlestakow aus St. Petersburg, für den Revisor gehalten, umschmeichelt und umworben, beinahe sogar zum Mann der Tochter des Stadthauptmanns gemacht. Bis plötzlich die Nachricht kommt, dass auf besonderen Befehl aus Moskau ein Beamter in der Kleinstadt eingetroffen sei.

Nikolaj Gogols „Revisor“ kam 1836 in Sankt Petersburg zur Uraufführung und gehört heute noch zu den beliebtesten Komödien. Er fand selbst, dass sie „der Sammelpunkt für alle möglichen Unzulänglichkeiten“ sei, die Kleinstadt könne deshalb stellvertretend für ganz Russland stehen. John von Düffel hat Gogols Komödie radikal verschlankt und in die Jetztzeit übertragen.

Nikolaj Gogol *1809 in der Ukraine. Er war ein scharfer Beobachter und begnadeter Komödiant, seine phantastisch-grotesken Erzählungen muten an wie eine Vorwegnahme des kafkaesken Stils. Zu seinen bekanntesten Werken gehört sein einziger Roman „Die toten Seelen“ und „Der Revisor“. Gogol hungert sich 1852 in Moskau zu Tode.

Rudolf Frey arbeitet als Regisseur für Schauspiel und Musiktheater, zuletzt u.a. an der Staatsoper Stuttgart, dem Schauspielhaus Wien, dem Gärtnerplatztheater München, der Welsh National Opera und dem Südthüringischen Staatstheater Meiningen. 2013 erhielt er den Kurt-Hübner-Regiepreis der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste.

Premiere:
05.03.2016 - 20:00 Uhr
Stückeinführung:
10.03.2016 - 19:15 Uhr
Ort:

Stadttheater Bozen / Studio

Dauer:
2 Stunden 20 Minuten, inkl. Pause

Termine

05.03.2016.21.00,
05.03.2016
Beginn: 20:00 Uhr
Ort:

Stadttheater Bozen / Studio

10.03.2016.21.00,
10.03.2016
Beginn: 20:00 Uhr
Ort:

Stadttheater Bozen / Studio

11.03.2016.21.00,
11.03.2016
Beginn: 20:00 Uhr
Ort:

Stadttheater Bozen / Studio

12.03.2016.21.00,
12.03.2016
Beginn: 20:00 Uhr
Ort:

Stadttheater Bozen / Studio

17.03.2016.21.00,
17.03.2016
Beginn: 20:00 Uhr
Ort:

Stadttheater Bozen / Studio

18.03.2016.21.00,
18.03.2016
Beginn: 20:00 Uhr
Ort:

Stadttheater Bozen / Studio

19.03.2016.21.00,
19.03.2016
Beginn: 20:00 Uhr
Ort:

Stadttheater Bozen / Studio

13.03.2016.19.00,
13.03.2016
Beginn: 18:00 Uhr
Ort:

Stadttheater Bozen / Studio

20.03.2016.19.00,
20.03.2016
Beginn: 18:00 Uhr
Ort:

Stadttheater Bozen / Studio

Besetzung

Iwan Alexandrowitsch Chlestakow, Beamter
Thomas Hochkofler
Ossip, Diener Chlestakows
Erwin Belakowitsch
Anton Antonowitsch Skwosnik-Dmuchanowskij, der Stadthauptmann
Lukas Lobis
Anna Andrejewna, seine Frau
Elke Hartmann
Marja Antonowna, seine Tochter
Sarah Born
Fjodor Fjodorowitsch, Richter
Johann Nikolussi
Filip Filippowitsch, Direktor der Krankenhäuser und Pflegeheime
Volker Wahl
Luka Lukitsch, Schulinspektor
Michael A. Grimm
Postmeister
Albert Friedl
Dobtschinski, Gutsbesitzer
Markus Oberrauch
Bobtschinski, Gutsbesitzer
Ferdinand Kopeinig
Regie
Rudolf Frey
Bühne
Vincent Mesnaritsch
Kostüme
Elke Gattinger
Kostüme
Elke Gattinger
Licht
Tobias Demetz
Dramaturgie
Ina Tartler