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28.09.2012 - 07.10.2012

Viel Lärm um nichts

Komödie in fünf Akten
von William Shakespeare

Die Männer kommen aus dem Krieg. Im Hause Leonatos sollen ihre Heldentaten rühmlich gefeiert werden. Doch schon auf der Türschwelle beginnen neue Scharmützel. Die Frauen fallen ihren Helden nicht sehnsüchtig in die Arme, sondern viel lieber ins Wort. Virtuos führt Beatrice ihren Kleinkrieg gegen Benedikt, es scheint fast, als hätte sie nur darauf gewartet, dem Frauenschwarm endlich wieder den Mund stopfen zu können. Offenbar bestand zwischen beiden früher eine Liebesbeziehung, aus der sich Benedikt zurückgezogen hat. Nun traut er Frauen nicht mehr über den Weg und bleibt viel lieber Junggeselle. Während Benedikt und Beatrice sich mit der Klinge ihres Witzes die andrängende Sinnlichkeit vom Hals halten, wirbt Claudio um Leonatos schöne Tochter Hero. Er will sie lieber heute noch als morgen heiraten, zumal er die beruhigende Auskunft hat, dass er mit dem väterlichen Erbe rechnen kann. Zwei Paare, ein Schauplatz und jede Menge Intriganten: Die Komödie kann beginnen!

„Viel Lärm um nichts“, um 1600 uraufgeführt, könnte ein Stück sein von heute, so direkt ist seine Sprache, so gebrochen und widersprüchlich agieren darin die Menschen. Die Komödie beweist auf der Bühne eine außerordentliche Lebenskraft, bei jedem Wortgefecht der Liebenden sieht man abgrundtiefe Leere glitzern. Liebe bedeutet in dieser Komödie viel Lärmen um nichts, aber auch ein intelligentes und energisches Zusammenspiel zwischen Mann und Frau.

William Shakespeare *1564 (?) in Stratford-upon-Avon. Mit achtzehn heiratete er Anne Hathaway, es wurden drei Kinder geboren. Nach vierjähriger Ehe verließ er die Familie und zog nach London. Er wurde Mitglied der Schauspielertruppe Lord Chamberlain’s Men. Als ihr wichtigster Autor, vielseitiger Schauspieler und als Aktionär des Globe Theatre und des Blackfriars Theatre erwarb Shakespeare Ansehen und ein beachtliches Vermögen. 1610/11 kehrte er zu seiner Familie zurück. Shakespeare starb am 23. April 1616 in Stratford-upon-Avon. Zu seinem Werk zählen 36 Theaterstücke.

Mona Kraushaar Studium der Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften, Germanistik und Anglistik in Köln und München. Seit 2005 freischaffende Regisseurin, wohnhaft in Berlin. Inszenierungen u.a. am Berliner Ensemble, Schauspielhaus Bochum, Ernst Deutsch Theater Hamburg, E.T.A. Hoffmann Theater Bamberg, Landestheater Linz, Theater Heilbronn, Theater Halle, Schauspielhaus Salzburg, Tiroler Landestheater, wo sie „Maß für Maß“, „Ein Sommernachtstraum“ und zuletzt „Platonow“ inszenierte.

Premiere:
28.09.2012 - 20:00 Uhr
Stückeinführung:
29.09.2012 - 19:15 Uhr
Ort:

Stadttheater Bozen / Großes Haus

28.09.2012 - 19:00 Uhr

Termine

28.09.2012.22.00,
28.09.2012
Beginn: 20:00 Uhr
Ort:

Stadttheater Bozen / Großes Haus

29.09.2012.20.00,
29.09.2012
Beginn: 18:00 Uhr
Ort:

Stadttheater Bozen / Großes Haus

03.10.2012.22.00,
03.10.2012
Beginn: 20:00 Uhr
Ort:

Stadttheater Bozen / Großes Haus

04.10.2012.22.00,
04.10.2012
Beginn: 20:00 Uhr
Ort:

Stadttheater Bozen / Großes Haus

05.10.2012.22.00,
05.10.2012
Beginn: 20:00 Uhr
Ort:

Stadttheater Bozen / Großes Haus

06.10.2012.22.00,
06.10.2012
Beginn: 20:00 Uhr
Ort:

Stadttheater Bozen / Großes Haus

07.10.2012.22.00,
07.10.2012
Beginn: 20:00 Uhr
Ort:

Stadttheater Bozen / Großes Haus

Besetzung

Don Pedro
Günther Götsch
Leonato
Johann Nikolussi
Don John
Christoph Kail
Claudio
Roman Kanonik
Benedict
Christopher Nell
Borachio
Hans Danner
Hero
Sarah Jeanne Babits
Beatrice
Katja Uffelmann
Regie
Mona Kraushaar
Ausstattung
Katrin Kersten
Licht
Micha Beyermann
Dramaturgie
Ina Tartler