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09.04.2018

Birgit Minichmayr liest "New Yorker Geschichten"
von Dorothy Parker

Lesung

Dorothy Parker war im New York der 20er- und 30er-Jahre eine Berühmtheit. Ihre Gedichte und Kurzprosa zählten zu den bedeutendsten ihrer Zeit und die „New Yorker Geschichten“ der engagierten Feministin haben bis heute nichts von ihrer brillanten Scharfzüngigkeit verloren: Was gibt das Tagebuch einer New Yorker Lady preis? Wie kann man sich in der Ehe vornehm miteinander zu Tode langweilen?

Dorothy Parker glänzt in jeder ihrer „New Yorker Geschichten“, sympathisch, sarkastisch, sprachgewandt. Eine Kür für Burgtheater-Ikone Birgit Minichmayr.

Birgit Minichmayr *1977 in Österreich, aufgewachsen nahe Linz. Schon während ihrer Ausbildung am Max Reinhardt Seminar wurde sie am Burgtheater in Wien engagiert. Dort debütierte sie 1999 als Dirne in Schnitzlers Drama „Der Reigen“. Sie war festes Ensemblemitglied an der Volksbühne Berlin. 2010 und 2011 gab sie die Buhlschaft im „Jedermann“ bei den Salzburger Festspielen. Neben ihrer Theaterkarriere ist Birgit Minichmayr auch auf der Kinoleinwand erfolgreich. Sie war von 2007-2011 festes Ensemble Mitglied am Burgtheater in Wien und spielte u.a. 2008 den „Weibsteufel“, 2007 in Luc Bondys Inszenierung von „König Lear“ und 2009 Stefan Puchers Inszenierung des „Struwwelpeter“. 2011-2013 zählte sie zum festen Ensemble des Residenztheaters in München. Seit 2014 arbeitet sie frei an den renommierten Bühnen in Wien, München, Berlin und Hamburg. Im Laufe ihrer Karriere arbeitete sie u.a. unter der Regie von Frank Castorf, Klaus Maria Brandauer, Dimiter Gotscheff, René Pollesch, Stephan Kimmig und Martin Kušej. Auch im Fernsehen war Birgit Minichmayr zuletzt in u.a. „Adele - Das Geld der Anderen“ in einer Hauptrolle zu sehen. Unter der Regie von Lars Kraume ist sie aktuell in der Serie „Dengler - die letzte Flucht“ im ZDF zu sehen. Außerdem stand sie zuletzt für Özgür Yildrims „Nur Gott kann mich richten“ mit Moritz Bleibtreu vor der Kamera und drehte bis Anfang 2017 unter der Regie von Emily Atefs „3 Tage in Quibéron“ der im April 2018 in die deutschen Kinos kommt und seine Weltpremiere im Wettbewerb der Berlinale 2018 feierte. Für ihre schauspielerischen Leistungen wurde sie bereits mehrfach ausgezeichnet. Sie erhielt im Zeitraum 2000-2012 vier Mal den Nestroy Theaterpreis, 2009 wurde sie außerdem mit dem silbernen Bären für ihre Rolle in Maren Ades „Alle Anderen“ von der Berlinale geehrt und war Schauspielerin des Jahres. 2013 erhielt sie den Kurt-Meisel-Preis.

Ort:

Stadttheater Bozen / Foyer Großes Haus

In Zusammenarbeit mit

Termine

09.04.2018.22.00,
09.04.2018
Beginn: 20:00 Uhr
Ort:

Stadttheater Bozen