0 %
17.05.2018 - 30.05.2018

Die Csárdásfürstin

von Emmerich Kálmán

Operette in drei Akten
Text von Leo Stein und Béla Jenbach

Koproduktion mit der Stiftung Haydn von Bozen und Trient

Mit italienischen Übertiteln

Der junge Fürstensohn Edwin ist in die berühmte Varietésängerin Sylva Varescu verliebt und möchte sie heiraten. Seine Eltern wissen dies zu verhindern und verkünden Edwins Verlobung mit seiner Cousine Stasi. Enttäuscht will Sylva nun ihre geplante Amerikareise antreten, um dort Karriere zu machen. Doch die Trennung ist nicht für immer. Bei der Verlobungsfeier von Edwin und Stasi taucht Sylva mit Edwins Freund Graf Boni auf, als dessen Frau sie sich ausgibt. Edwin schöpft Hoffnung und will seinen Freund überreden, sich scheiden zu lassen. Doch die selbstbewusste Sylva sieht sich nicht als Heiratsspielball von Adels Gnaden und enthüllt ihre wahre Identität als Csárdásfürstin – ein Skandal. Erst als ein Familiengeheimnis der Fürsten ans Licht kommt, scheint dem Glück nichts mehr im Wege zu stehen.

„Weißt du, wie lange noch der Globus sich dreht, ob es morgen nicht vielleicht zu spät?“ 1915 in Wien uraufgeführt entstand die Operette in den ersten Monaten des Ersten Weltkriegs. Emmerich Kálmán traf mit seiner mitreißenden Musik, die nicht auf Zwischentöne in Moll verzichtet, den Nerv der Zeit. Zwischen Csárdásklängen und Wiener Walzer beginnt der letzte Tanz auf dem Vulkan.

Emmerich Kálmán *1882 in Ungarn, studierte Rechtswissenschaften, Komposition und Musiktheorie. 1908 übersiedelte er nach Wien. Zu seinen großen Erfolgen zählen neben der „Csárdásfürstin“ die Operetten „Gräfin Mariza“ und „Die Zirkusprinzessin“. Aufgrund seiner jüdischen Abstammung emigrierte er 1938 nach Zürich, später in die USA, wo er als Dirigent und Komponist für Unterhaltungsmusik arbeitete. Nach dem Zweiten Weltkrieg zog er nach Paris, wo er 1953 verstarb. Er gilt zusammen mit Franz Lehár als Begründer der sogenannten „Silbernen Operettenära“.

Dauer:
ca. 2 Stunden 50 Minuten, inkl. Pause
Stückeinführung:
24.05.2018 - 19:15 Uhr
Premiere:
17.05.2018 - 20:00 Uhr
Ort:

Stadttheater Bozen / Großes Haus

Koproduktion mit

Sponsored by

Termine

17.05.2018.22.00,
17.05.2018
Beginn: 20:00 Uhr
Ort:

Stadttheater Bozen / Großes Haus

18.05.2018.22.00,
18.05.2018
Beginn: 20:00 Uhr
Ort:

Stadttheater Bozen / Großes Haus

19.05.2018.22.00,
19.05.2018
Beginn: 20:00 Uhr
Ort:

Stadttheater Bozen / Großes Haus

24.05.2018.22.00,
24.05.2018
Beginn: 20:00 Uhr
Ort:

Stadttheater Bozen / Großes Haus

25.05.2018.22.00,
25.05.2018
Beginn: 20:00 Uhr
Ort:

Stadttheater Bozen / Großes Haus

26.05.2018.22.00,
26.05.2018
Beginn: 20:00 Uhr
Ort:

Stadttheater Bozen / Großes Haus

27.05.2018.20.00,
27.05.2018
Beginn: 18:00 Uhr
Ort:

Stadttheater Bozen / Großes Haus

30.05.2018.22.00,
30.05.2018
Beginn: 20:00 Uhr
Ort:

Stadttheater Bozen / Großes Haus

Besetzung

Sylva Varescu
Talia Or
Edwin von und zu Lippert-Weylersheim
Paul Schweinester
Komtesse Stasi
Marie Smolka
Graf Boni Káncsiánu
Christian Kotsis
Feri Bácsi
Andreas Jankowitsch
Eugen von Rohnsdorff
Peter Schorn
Leopold Maria von und zu Lippert-Weylersheim
Georges Kern
Anhilte
Brigitte Jaufenthaler
Varieté-Tänzerin
Aloysia Astari
Varieté-Tänzer
Andrea De Majo
Varieté-Tänzerin
Julia Gampl
Varieté-Tänzer
Gregor Krammer
Varieté-Tänzerin
Bernadette Leitner
Varieté-Tänzerin
Sarah Merler
Chor Damen
Aloysia Astari, Cinzia Butelli, Julia Gampl, Anna Gorter, Claudia Insam, Sara Ivan, Bernadette Leitner, Stephany Lomax, Sarah Merler, Alice Nardelli, Monica Rungaldier, Sara Salvatori, Chiara Sartori, Karin Simeoni, Julia Wieser
Chor Herren
Roberto Catania, Andrea De Majo, Egon Falser, Giorgio Frego, Heinrich Grumer, Gregor Krammer, Michele Lo Bianco, Sebastian Tischer, Siegfried Vallazza, Liang Yaoqiang
Statist*in
Julia Röggla, Martin Senoner
Orchester
Haydn Orchester von Bozen und Trient
Musikalische Leitung
Philipp von Steinaecker
Regie
Georg Schmiedleitner
Bühne
Stefan Brandtmayr
Kostüme
Cornelia Kraske
Choreografie
Marcel Leemann
Chorleitung
Sandro Filippi
Licht
Micha Beyermann
Dramaturgie
Ina Tartler
Ankündigungsfotos
Gregor Khuen Belasi
Produktionsfotos
Christoph Sebastian

Videos

Pressestimmen

Die Entstehungsgeschichte [der Operette] ist ein Spiegelbild der euphorischen Stimmung vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs, ein letztes großes Fest...

Tageszeitung - 25.05.2018
Adina Guarnieri

Download

Musikalisch ist Emmerich Kálmáns Csárdásfürstin unterhaltsam, charmant, sentimental auch, und morbid.

FF - 24.05.2018
Mateo Taibon

Download

Die neue Inszenierung [...] im Bozner Stadttheater betont die Zwischentöne in Text und Musik, durch die Lebenslust in Amüsierwut umschlägt...

Zett - 20.05.2018
Edith Moroder

Download

Gelungene Übergänge zwischen Singen und Sprechen, die geschmeidige Orchesterbegleitung bringen das Kunstvolle an der Operette zur Geltung.

Dolomiten - 19.05.2018
Margit Oberhammer

Download

"Diese Inszenierung trägt etwas zutage, das definitiv in dem Stück enthalten ist, aber in den letzten Jahren nicht mehr so gezeigt wurde." Interview mit Paul Schweinester.

Salto.bz - 18.05.2018
Debora Nischler

Download

"Hatten bei den Proben Gänsehaut." Das Interview mit Regisseur Georg Schmiedleitner als Video: www.stol.it/PR/PR-Tipps-und-Events/VBB-zeigen-Die-Csardasfuerstin

Stol.it - 17.05.2018
Elisabeth Turker

Download

"Die Rolle muss mich interessieren. Oder – wie bei der “Csárdásfürstin” – die Zusammenarbeit mit einem Regisseur wie Georg Schmiedleitner, den ich einfach toll finde." Peter Schorn im Gespräch.

Franzmagazine - 17.05.2018
Verena Spechtenhauser

Download

Tutta la disperata vivacità di un'intera generazione si rispecchia in questa operetta che è un'ode all'atmosfera apocalittica.

Alto Adige - 17.05.2018
Daniela Mimmi

Download

Teatro Stabile di Bolzano e Vereinigte Bühnen Bozen offrono al loro pubblico, come atto conclusivo delle proprie stagioni teatrali, due spettacoli in visione al Teatro Comunale piuttosto interessanti che ...

Metropolis - Maggio 2018
Massimo Bertoldi

Download

Besucherstimmen

„Ich freue mich besonders auf die „Csárdásfürstin“ von Emmerich Kálmán … denn die bewegte Zeit von damals spiegelt sich heute wider!“

Luis Walcher
Stadtrat für öffentliche Arbeiten und Zivilschutz, Gemeinde Bozen